Primark : 15 Prozent mehr Umsatz im ersten Halbjahr

Der irische Textil-Discounter erzielte im ersten Halbjahr 2014/2015 (Stichtag: Ende Februar) 3,55 Milliarden Euro (2,5 Milliarden Pfund) Umsatz. Dies entspricht einem Wachstum um 15 Prozent, bzw. 12 Prozent bei konstanten Wechselkursen.
 
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Der Gewinn stieg um 11 Prozent (8 Prozent auf vergleichbarer Basis) auf 448 Millionen Euro (322 Millionen Pfund).

Die Umsatzsteigerung wurde nicht zuletzt durch die Erhöhung der Verkaufsfläche um 11 Prozent ermöglicht, doch auch der deutliche Erfolg einiger neuer Läden hat wesentlich dazu beigetragen. So sind die neuen Adressen in Berlin, Cardiff, Stuttgart, Köln, Marseilles und Paris (O’Parinor, Qwartz, Creteil-Soleil) direkt in die Top 20 der umsatzstärksten Läden eingestiegen.
 
Zusätzlich zu den guten Ergebnissen in Frankreich konnte sich Primark auch in Großbritannien behaupten. In Spanien, Portugal und Irland waren die Ergebnisse bei konstanten Wechselkursen gut. Dem gegenüber stehen schlechtere Ergebnisse in den Niederlanden und in Deutschland. „Die Kunden zogen es vor, lokal einzukaufen und nicht mehr größere Distanzen zurückzulegen, wie zum Zeitpunkt der Einführung unseres Angebots in diesen Ländern“, so der Konzern. „Dies entspricht der Erfahrung, die wir auch bisher bei der Einführung von Primark in neuen Ländern gemacht haben“.
 
Parallel zu diesen Ergebnissen führt das Unternehmen auch die Entwicklung seiner US-Strategie weiter. Landesweit sollen acht Läden entstehen. Zusätzlich zum Einkaufscenter Downtown Crossing in Boston werden Läden im King of Prussia Mall, im Willow Grove Park, in Staten Island, im Danbury Fair Mall und dem Freehold Raceway angestrebt.
 
Die Marke baut zudem ihre europäische Logistikstruktur aus. Das Lager im nordspanischen Torija wurde im ersten Halbjahr 2014/2015 um das Doppelte vergrößert, und in Mönchengladbach wurde die Lagerfläche um 60 Prozent erhöht. In Deutschland und Österreich ist ab Herbst zudem ein neues Logistikzentrum im tschechischen Bor einsatzbereit.
 
„Die Expansion der Marke und das Wachstum in Europa währen fort, und die Pläne für den Markteintritt im Nordosten der USA sind weit fortgeschritten“, bestätigt das Mutterunternehmen, Associated British Foods. „Mit dem im Vergleich zu den zentralen Währungen starken Pfund und den Auswirkungen des schwachen Euros auf die Ergebnisse von Primark und British Sugar rechnen wir für das gesamte Geschäftsjahr mit einem leichten Rückgang des Konzerngewinns nach Sparten“.

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