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DPA
Veröffentlicht am
15.09.2021
Lesedauer
4 Minuten
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Primark plant nachhaltigeres Angebot ohne Preiserhöhung

Von
DPA
Veröffentlicht am
15.09.2021

Primark hat heute eine weitreichende Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt. Diese zielt darauf ab, Textilabfälle zu reduzieren, den CO2-Ausstoß in der gesamten Wertschöpfungskette zu halbieren und das Leben der Menschen zu verbessern, die Primark-Produkte herstellen.

Primark


Mit der neuen Strategie verpflichtet sich der internationale Modehändler dazu, die Herstellungsweise seiner Kleidung zu ändern, ohne jedoch seine erschwinglichen Preise zu verändern, damit Kundinnen und Kunden nachhaltiger einkaufen können.

Im Rahmen der neuen Selbstverpflichtungen wird das Unternehmen sicherstellen, dass bis zum Jahr 2030 alle seine Kleidungsstücke aus recycelten oder nachhaltigeren Materialien hergestellt werden. Zurzeit machen diese 25 Prozent aller verkauften Kleidungsstücke aus. In einem ersten Schritt werden innerhalb eines Jahres alle T-Shirts für Männer, Frauen und Kinder im unteren Preissegment aus nachhaltig angebauter Baumwolle hergestellt.

Primark wird seinen Designprozess verändern, um sicherzustellen, dass Kleidungsstücke am Ende ihres Lebenszykluses recycelt werden können und so zur Reduzierung von Textilabfällen beitragen. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit der britischen Hilfsorganisation WRAP, um neue Industrieleitlinien für die Haltbarkeit von Produkten zu definieren. Die Organisation setzt sich für den Wandel der Modeindustrie hin zur Kreislaufwirtschaft ein.

Paul Marchant, CEO von Primark, sagte zur Einführung der globalen Strategie: "Dies ist ein neues und aufregendes Kapitel in Primarks Geschichte. Unser Ziel ist es, den Kundinnen und Kunden die erschwinglichen Preise zu bieten, für die sie uns kennen und lieben – aber mit Produkten, deren Herstellung nicht auf Kosten unseres Planeten und seiner Bewohner geht. Wir wissen, dass sich unsere Kundinnen und Kunden und unsere Kolleginnen und Kollegen genau das wünschen und auch von uns erwarten.

Dies ist nicht der Beginn einer neuen Reise. Wir arbeiten schon seit mehr als zehn Jahren daran, ein nachhaltigeres und ethischeres Unternehmen zu werden. Jedes vierte Kleidungsstück, das wir verkaufen, stammt bereits aus unserem Primark Cares-Sortiment, das aus recycelten oder nachhaltigeren Materialien hergestellt wird. Unsere neuen Selbstverpflichtungen bedeuten jedoch eine erhebliche Beschleunigung des Tempos und des Umfangs der Veränderungen in unserem Unternehmen und verlangen von uns, dass wir unser Geschäft überdenken. Dies beginnt beim Design und der Herstellung unserer Kleidung und endet beim Verkauf in unseren Geschäften.

Wir haben noch nicht alle Antworten auf alle Fragen. Aber wir sind uns bewusst, dass wir den Wandel nicht alleine schaffen können. Wir haben uns deshalb zur Zusammenarbeit innerhalb unserer Branche verpflichtet, um echte Veränderungen in großem Maßstab voranzutreiben."

Die neuen Selbstverpflichtungen, die von Experten aus der Branche ausgearbeitet wurden, beziehen sich sowohl auf Primarks eigenes Geschäft als auch auf seine globale Lieferkette. Die Strategie erweitert die bestehenden Selbstverpflichtungen, die das Unternehmen als Unterzeichner wichtiger Brancheninitiativen bereits eingegangen ist. Dazu gehört die WRAP-Initiative "Textiles 2030", die darauf abzielt, den Übergang der Mode- und Textilindustrie zur Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen und einen Systemwandel herbeizuführen. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit der Ellen MacArthur Foundation zusammen, um alle seine Kleidungsstücke recycelbar zu entwerfen.

Primark wird nicht nur die Art und Weise, wie seine Kleidung hergestellt wird, ändern. Das Unternehmen wird auch mit seinen Zulieferern zusammenarbeiten, um die Kohlenstoffemissionen in der Wertschöpfungskette um die Hälfte zu reduzieren und so den Wandel auf Branchenebene voranzutreiben. Außerdem wird Primark Einwegplastik abschaffen – aufbauend auf 500 Millionen bereits entfernten Artikeln.

Primark wird sein Sustainable Cotton Programme, das bereits das größte seiner Art in der Modeindustrie ist, ausweiten und Landwirte darin schulen, regenerative Anbaumethoden anzuwenden. Diese bauen auf nachhaltige Methoden wie den Einsatz von weniger Wasser und Chemikalien auf. Dies geschieht im Rahmen der Partnerschaft mit CottonConnect, die den branchenführenden REEL Regenerative Code anwendet, um die biologische Vielfalt zu fördern, sich an den Klimawandel anzupassen und die Lebensgrundlage der Landwirte zu verbessern.

Das Unternehmen wird auf seinen etablierten Initiativen für ethischen Handel aufbauen und die Partnerschaft mit der Lohn-Initiative ACT ausweiten, um das Leben der Menschen, die seine Kleidung herstellen, zu verbessern. So wird Primark sich für existenzsichernde Löhne für die ArbeiterInnen in seiner Lieferkette einsetzen und in Programme investieren, die Frauen mehr Chancen bieten.

Christiane Wiggers-Voellm, Geschäftsführerin von Primark Deutschland und Österreich, sagte: "Gerade in Deutschland und Österreich haben das Bewusstsein für und die Nachfrage nach nachhaltig produzierter Mode stark zugenommen. Wir sind der Meinung, dass Nachhaltigkeit nicht mit einem Aufpreis einhergehen sollte, den sich nur wenige Menschen leisten können. Eben weil wir Primark sind, sind wir überzeugt, dass wir nachhaltigere Mode für alle erschwinglich machen können."

Primark wird seine 397 Filialen in 14 Ländern nutzen, um seine Kundinnen und Kunden mithilfe der Kampagne "How Change Looks" über die Veränderungen zu informieren, die das Unternehmen vornimmt. Zu den Initiativen gehört unter anderem die Aufklärung der Verbraucher über Methoden zur Verlängerung der Lebensdauer ihrer Garderobe, beispielsweise durch die Vermittlung von Nähkenntnissen oder durch Anleitungen zum Waschverfahren.

Das Unternehmen wird jährlich über seine Fortschritte bei der Umsetzung der globalen Primark Cares-Strategie berichten.

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