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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
03.06.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Puig will Charlotte Tilbury für 1 Milliarde Dollar übernehmen

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
03.06.2020

Der spanische Konzern Puig verhandelt über einen Deal zur Übernahme der britischen Make-up-Marke Charlotte Tilbury, wobei der Wert des Unternehmens auf 1 Milliarde Dollar geschätzt wird. Die Transaktion, die in dieser Größenordnung in der aktuellen Wirtschaftslage eine Seltenheit darstellt, könnte noch diese Woche bekannt gegeben werden.

Charlotte Tilbury


Es wird vermutet, dass Puig bei dem Kauf eine Partnerschaft mit Byron Trott's Investmentfirma BDT Capital Partners eingegangen ist, wie Bloomberg berichtet. Es ist zu erwarten, dass die Gründerin der Marke, Charlotte Tilbury, nach der Transaktion eine Minderheitsbeteiligung behalten wird.

Mehrere Unternehmen hatten Interesse am Kauf der Marke bekundet, darunter das Konsumgüterunternehmen Unilever, der amerikanische Beauty-Gigant Estée Lauder und das japanische Unternehmen Shiseido. Weder Puig noch Charlotte Tilbury reagierten bislang auf die Bitten von FashionNetwork.com um Stellungnahme.

Dank der Unterstützung durch das amerikanische Model Karlie Kloss und die Schauspielerin Penelope Cruz hat die 2013 gegründete Beauty-Marke bei jungen, wohlhabenden Konsumenten weltweit an Bedeutung gewonnen. Mit einer Präsenz in über 70 Ländern zählt das Unternehmen mehr als 3,5 Millionen Instagram-Follower. Die Zusammenarbeit mit Prominenten und Partnerschaften mit Influencern haben dazu beigetragen, das Online-Profil des Unternehmens zu stärken, welches regelmäßige Inhalte mit führenden Visagisten, Tutorials und Produktvorführungen anbietet.

Wenn die Vereinbarung erfolgreich ist, wäre dies ein bedeutender Meilenstein für Puig. Die spanische Gruppe ist bestrebt, in den Farbkosmetikmarkt zu expandieren, nachdem sie sich jahrelang vermehrt auf Parfüms spezialisiert hatte. Agua Brava, L'Artisan Parfumeur und Eric Buterbaugh Los Angeles sind einige der Duftmarken, welche Puig entwickelt und vertreibt. Zum Portfolio gehören auch Lizenzen für Christian Louboutin, Comme des Garçons Parfums, Adolfo Domínguez und Prada Parfums, um nur einige zu nennen. Puig verfügt zudem über eine Auswahl an eigenen Marken wie Paco Rabanne, Nina Ricci und Carolina Herrera.


Charlotte Tilbury, Gründerin der Marke - Charlotte Tilbury


Tatsächlich hat das Unternehmen in letzter Zeit einige Zukäufe getätigt. Im vergangenen Jahr erwarb es Minderheitsbeteiligungen an der kolumbianischen Firma Loto del Sur und der indischen Firma Kama Ayurveda. Aber der vielleicht bisher größte Schritt kam 2018, als Puig Mehrheitsaktionär der Designer-Modemarke Dries Van Noten wurde. Der belgische Designer, der 1986 sein gleichnamiges Label gründete, ist weiterhin Chief Creative Officer und behält eine Minderheitsbeteiligung an der Marke.

Die Expansion stellt die finanzielle Stärke der Familie Puig unter Beweis. Das in Barcelona ansässige Unternehmen erzielte im Jahr 2018 einen Rekordumsatz von 1,93 Milliarden Euro und einen Gewinn von 242 Millionen Euro. Sowohl für Paco Rabanne als auch für Carolina Herrera wird erwartet, dass der Umsatz bis 2025 auf 1 Milliarde Euro steigen wird, womit der Konzern einen Umsatz von etwa 3 Milliarden Euro erreichen wird.

Ein Verkauf an Puig wäre auch für Charlotte Tilbury bedeutsam, da es sich dabei um einen der größten Deals im Beauty-Sektor handelt, seit Coty im vergangenen Jahr für 600 Millionen Dollar eine 51%-Beteiligung an Kylie Cosmetics erwarb.

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