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DPA
Veröffentlicht am
24.02.2021
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Puma erwartet zunächst weitere Belastungen durch Corona-Pandemie

Von
DPA
Veröffentlicht am
24.02.2021

Der Sportartikelhersteller Puma erwartet 2021 vor allem zu Jahresbeginn weitere Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie. In Europa seien derzeit immer noch 50 Prozent der Einzelhandelsgeschäfte geschlossen, die Puma-Produkte verkauften, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mit. Er sei aber überzeugt, dass "2021 ein besseres Jahr für uns wird als 2020", sagte Konzernchef Björn Gulden laut Mitteilung. Anleger reagierten mit Enttäuschung, der Aktienkurs fiel deutlich.

Reuters


Die Pandemie sei "leider immer noch präsent und wirkt sich negativ auf unser Geschäft aus", erklärte Gulden. Da die Zahl der Neuinfektionen weltweit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau liege, hätten mehrere Regierungen ihre Maßnahmen bereits bis Ende Februar oder sogar bis in den März hinein verlängert.

So geht Puma davon aus, dass das erste Quartal und auch der Beginn des zweiten Quartals stark belastet wird. In der zweiten Jahreshälfte sollen sich die Geschäfte wieder "stark" verbessern. Insgesamt erwartet Puma für 2021 einen leichten währungsbereinigten Anstieg der Umsätze, die im vergangenen Jahr bei rund 5,2 Milliarden Euro lagen. Dabei sehen die Herzogenauracher durchaus Aufwärtspotenzial. Das operative Ergebnis (Ebit) und das Konzernergebnis sollen sich deutlich verbessern.

Die Aktie verlor zu Handelsbeginn zeitweise um bis zu knapp 5 Prozent und weitete ihre Verluste der vergangenen beiden Handelstage nochmals deutlich aus. Dabei stieß den Marktteilnehmern die vom Konzern in Aussicht gestellte weitere Entwicklung zunächst übel auf. Ein Händler sprach mit Blick auf Umsatz und operatives Ergebnis von einem zwar wie erwartet ausgefallenen vierten Quartal, monierte jedoch den Ausblick. So seien die Marktschätzungen von einem Plus von um die 15 Prozent ausgegangen, sagte er.

Puma selbst war nach einer starken Erholung im dritten Quartal eigentlich optimistisch gewesen. Das Unternehmen sei davon ausgegangen, "dass das Jahr 2021 das werden würde, was das Jahr 2020 ursprünglich hätte sein sollen: ein Jahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum im Vergleich zur Vorjahresbasis 2019", räumte der Konzern in seiner Mitteilung ein. Doch die sich wieder verschärfende Pandemie im Herbst machte der Marke mit der Raubkatze einen Strich durch die Rechnung.

Im vergangenen Jahr waren bei Puma im Zuge der Corona-Krise die Geschäfte eingebrochen, Umsatz und Ergebnis fielen deutlich hinter das Rekordjahr 2019 zurück. Das Ebit wurde mit 209 Millionen Euro mehr als halbiert, der Konzerngewinn lag mit 78,9 Millionen Euro sogar knapp 70 Prozent unter Vorjahresniveau.

Aktionäre sollen eine Dividende von 0,16 Euro je Aktie erhalten. Die Ausschüttung stehe jedoch unter dem Vorbehalt eines insgesamt stabilen makroökonomischen Umfelds, so der Konzern. Für das Jahr zuvor hatte Puma die Dividende wegen der Pandemie-Belastungen ausgesetzt. Den verbleibenden 200 Millionen Euro aus dem Kredit der staatlichen Förderbank KfW hat Puma derweil gekündigt. Die Herzogenauracher hatten sich im vergangenen Frühjahr dort in der Hochzeit der Pandemie frisches Geld besorgt.

"2020 war definitiv das schwierigste Jahr, das ich jemals erlebt habe", kommentierte Konzernchef Gulden die Bilanz. Das Jahr habe Puma mit einem unter den gegebenen Umständen guten vierten Quartal abgeschlossen. In den letzten drei Monaten des Jahres setzte sich dabei die Erholung fort. Das Wachstum fiel wegen der zunehmenden Restriktionen zu Ende des Jahres jedoch nicht mehr ganz so üppig aus, wie im dritten Quartal, als Puma währungsbereinigt zweistellige Zuwachsraten erzielte.

So stiegen in dem letzten Jahresviertel die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um rund 9 Prozent auf gut 1,5 Milliarden Euro, umgerechnet in Euro lag das Plus noch bei knapp 3 Prozent. Dabei profitierte Puma von einer robusten Entwicklung im Großraum China. Aber auch in Europa konnte das Unternehmen trotz Corona-Einschränkungen deutlich zulegen. Die Ergebnisse verbesserten sich deutlich – auch dank besserer Abverkäufe sowie wegen geringerer Rabatte. Das Ebit stieg um 14,6 Prozent auf 63,3 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Puma im Schlussquartal mit 24,7 Millionen Euro fast 40 Prozent mehr.

Die Strategie für die Zukunft sieht unter anderem mehr Fokus auf Digitalisierung, Frauensport und mehr Nachhaltigkeit vor. Gulden erwartet in dieser Hinsicht etwa bei der Materialauswahl "dramatische Veränderungen". "Da haben wir eine Menge zu tun", sagte er. Im Laufschuhbereich soll wohl im März eine neue Produktlinie mit den superleichten Nitro-Foam-Sohlen auf den Markt kommen.

Bei der Zusammenarbeit mit dem Leistungssport will Puma weitere Marktanteile im US-Basketball hinzugewinnen. Mit der ukrainischen Spitzenmannschaft Schachtjor Donezk sei ein weiterer europäischer Top-Club im Fußball unter Vertrag genommen worden. "Weiteres folgt", betonte Gulden.

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