×
2 811
Fashion Jobs
HAEBMAU
PR-Consultant (M/W/D) Lifestyle, Fashion & Accessoires
Festanstellung · BERLIN
ESPRIT
Product Owner Supply Chain (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Product Owner Pim & Digital Assets (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
HUGO BOSS
IT Consultant Logistics Network (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
ADIDAS
Senior Technology Consultant (M/F/D) - Brand & Creation Technologies
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Technology Consultant Sap Fico
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Technology Consultant (M/F/D) - Brand & Creation Technologies
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Technology Consultant Sap Retail sd/mm
Festanstellung · Herzogenaurach
ADIDAS
Design Director Graphics - bu Sportswear & Training (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
V. F. CORPORATION
HR Partner Retail
Festanstellung · BERLIN
HEADHUNTING FOR FASHION
Account Manager*
Festanstellung · DÜSSELDORF
PUMA
Business Process Manager Purchase to Pay
Festanstellung · Herzogenaurach
PUMA
Business Process Manager Order to Cash
Festanstellung · Herzogenaurach
ESPRIT
Team Lead CRM Campaigns (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
ESPRIT
Team Lead CRM Technology (M/F/D)
Festanstellung · Ratingen
PUMA
Project Manager Global E-Commerce
Festanstellung · Herzogenaurach
RALPH LAUREN
Recruiter (Talent Acquisition Advisor) (w/m/d)
Festanstellung · FRANKFURT AM MAIN
PUMA
Working Student Business Solutions Planning & bi
Festanstellung · Herzogenaurach
HEADHUNTING FOR FASHION
Key Account Manager*
Festanstellung · DÜSSELDORF
HUGO BOSS
Expert IT Project Manager (M/W/D)
Festanstellung · Metzingen
ADIDAS
Senior District Manager Retail & Franchise - Middle Germany (M/F/D)
Festanstellung · Frankfurt am Main
ADIDAS
Senior Specialist Payroll (M/F/D)
Festanstellung · Herzogenaurach
Von
DPA
Veröffentlicht am
29.07.2021
Lesedauer
2 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Puma: Nordamerika als Wachstumstreiber, Lieferketten und Frachtkosten bereiten Sorgen

Von
DPA
Veröffentlicht am
29.07.2021

Probleme in der Lieferkette und steigende Frachtkosten verderben dem Sportartikelkonzern Puma die gute Laune über die rasante Erholung vom Corona-Schock. Die Nachfrage übersteige derzeit das Angebot, räumte Konzernchef Björn Gulden in einer Telefonkonferenz am Donnerstag in Herzogenaurach ein. Die Lagerbestände stiegen auf niedrigem Niveau. "Diese könnten derzeit höher sein." So war die Beschaffung zuletzt schwierig, die Frachtkapazitäten waren knapp und die Häfen überlastet.

Reuters


Neben den Engpässen bei der Fracht und den damit eingehenden explodierenden Transportkosten sind auch die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht ausgestanden. Im Gegenteil: So steigen die Infektionszahlen in weiten Teilen der Welt wieder an. In Südvietnam, einem wichtigen Produktionsstandort für Puma, kam es zuletzt wieder zu Beschränkungen, Fabriken wurden geschlossen. Puma versucht nun, Produktion zu verlagern, etwa in den Norden des Landes.

Einfach sind solche Verschiebungen jedoch nicht, da Puma nur mit ihnen bekannten Werken zusammenarbeitet. Und die Fertigung zurück nach Europa zu verlagern, sei nur selten eine Möglichkeit, und bei Schuhen sogar nahezu unmöglich, da es laut Gulden keine entsprechenden Fabriken in Europa dafür mehr gibt.

An die Kunden weitergeben will Puma die steigenden Kosten jedoch aktuell nicht. Breit angelegte Preissteigerungen stehen dem Konzernchef zufolge derzeit nicht zur Debatte. Allenfalls selektiv könne es vor allem bei neueren Produkten zu Erhöhungen kommen.

Ebenfalls noch nicht ausgestanden sind die politischen Spannungen westlicher Staaten mit China, die im Frühjahr zu Boykottaufrufen in dem für Puma wichtigen Markt geführt hatten. Die Umsätze sanken dort im zweiten Quartal währungsbereinigt um 5 Prozent. Zuletzt habe sich die Entwicklung in China aber wieder etwas gebessert, so Gulden.

Trotz der zahlreichen operativen Schwierigkeiten war das zweite Quartal ein sehr gutes für Puma, sagte Gulden mit Blick auf die Zahlen, von denen die wichtigsten Punkte aber schon bekannt waren. Insgesamt hatten sich die Umsätze im Quartal auf rund 1,6 Milliarden Euro fast verdoppelt, angetrieben von einer hohen Nachfrage im nordamerikanischen Markt. Auch das europäische Geschäft erholte sich deutlich, nachdem Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert wurden.

Abrupt abgebremst wurde das Wachstum im Internethandel: Dieses stieg währungsbereinigt lediglich um 8,5 Prozent, nach noch fast 75 Prozent im Vorquartal. Hauptgrund war der chinesische Käuferstreik. Der Nettogewinn betrug knapp 49 Millionen Euro. Im Vorjahr war im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein Verlust von fast 96 Millionen Euro angefallen. Das Unternehmen hat bereits Mitte Juli vorläufige Zahlen vorgelegt und seine Prognose erhöht.

Für das laufende Jahr erwartet das Management um Konzernchef Gulden nun währungsbereinigt ein Umsatzwachstum von mindestens 20 Prozent. Für das operative Ergebnis peilt Puma einen Wert von 400 bis 500 Millionen Euro an. Damit würde Puma im besten Fall sogar besser als im Vor-Corona-Jahr 2019 abschneiden, als das Betriebsergebnis bei 440 Millionen Euro gelegen hatte.

Copyright © 2021 Dpa GmbH