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Veröffentlicht am
25.06.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Puma will bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 35 Prozent senken

Veröffentlicht am
25.06.2019

Puma will bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 35 Prozent senken. Das Ziel des deutschen Sportunternehmens wurde von der Science Based Target Initiative (SBTI) – eine Kooperation von CDP, der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen, des WRI und dem World Wide Fund for Nature (WWF) – bestätigt. 

Mit einem "Science Based Target" stellt ein Unternehmen sicher, dass seine Reduktionsziele auf das Pariser Klimaabkommen abgestimmt sind, wonach die globale Erderwärmung bis zum Jahr 2050 unter 2°C verglichen mit dem prä-industriellen Temperaturniveau bleiben soll. 

Puma senkt den Ausstoß von Treibhausgasen um 35 Prozent - Robert Ashcroft/ PUMA


Puma hat sich dazu verpflichtet, den Ausstoß aus unternehmenseigenen Quellen und von außerhalb bezogener Energie (Scope 1 und 2 Emissionen) bis 2030 im Vergleich zu 2017 um 35 Prozent zu senken, wie das Unternehmen nun verkündet. Zwischen 2017 und 2030 strebt das Unternehmen ebenfalls eine Reduktion seiner Scope 3 Emissionen (Emissionen aus eingekauften Gütern und Dienstleistungen) um 60 Prozent pro Million Euro Umsatz an.

"Neueste wissenschaftliche Studien belegen, dass dringendes Handeln geboten ist, da sich das Klima schneller als bisher erwartet erwärmt. Puma will ein Teil der Lösung dieses Problems sein und setzt ein selbstbewusstes Zeichen zur Senkung seiner Treibhausgase", sagt Stefan Seidel, Head of Corporate Sustainability bei Puma.

Als Teil seines Bekenntnisses zum Klimaschutz spiele der Sportartikelhersteller eine wichtige Rolle bei der Erarbeitung der "Fashion Industry Charter for Climate Action", die bei der UN Klimakonferenz 2018 in Polen vorgestellt wurde.

"Wir wissen, dass die Modeindustrie die Umwelt belastet, aber der rasante Anstieg der weltweiten Nachfrage nach Textilien und Schuhen klingt nicht ab", sagt Cynthia Cummis, Director of Private Sector Climate Mitigation beim World Resources Institute (WRI), einem der Partner der SBTI. "Wir brauchen mehr Firmen, die dem Beispiel von Puma folgen und eine umfassende Klimastrategie erarbeiten, um den katastrophalen Klimawandel zu verhindern."
 
Heute, am 25. Juni, hat die SBTI eine neue Richtlinie bekannt gegeben, welche die Kriterien zur Berechnung und Verminderung von Treibhausgasen in der Wertschöpfungskette von Kleidung und Schuhen verdeutlicht. Die SBTI definiert und fördert die besten Verfahren zur Setzung wissenschaftlich fundierter Klimaziele, unterstützt Unternehmen mögliche Hindernisse zu vermeiden und fungiert als unabhängiger Gutachter bei der Überprüfung von Klimazielen.

In den letzten Tagen hatten weitere Unternehmen wie C&A, Tchibo oder die Lenzing Gruppe ihre Pläne zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes vorgestellt.

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