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Pure London plant weitere Veränderungen

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
today 11.02.2015
Lesedauer
access_time 2 Minuten
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Pure London: Tolle Arbeitsatmosphäre unterm Glasdach


Catwalk Schauen und Talks runden das Programm der Pure ab


Angesagt auf der Highstreet: Das Label Lavish Alice
Laut Veranstalter war die Februar-Ausgabe der Pure London ein Erfolg: Vom 8. bis 10. Februar herrschte emsiges Treiben in den Hallen des Olympia Geländes. Auch wenn der Sonntag gut startete, schien es nachmittags etwas ruhiger zu werden. Insbesondere an den beiden ersten Tage kamen viele inhabergeführte Multibrand-Stores aber auch die großen Departmentstores wie House of Fraser, Harrods, Harvey Nichols, John Lewis oder Fenwick, und nicht zu vergessen die großen Omnichannel- und Onlinehändler wie Asos oder Urban Outfitters. In Kooperation mit dem Ableger Pure Shanghai kamen auch rund 20 chinesische Vertreter auf die Messe und tätigten ihre Order.
Insgesamt wurde der Pure ein gutes Zeugnis ausgestellt. Insgesamt gab es über 300 neue Brands, die erstmals oder nach Abwesenheit wieder auf der Londoner Messe ausstellten, darunter u.a. Neon Rose, Vero Moda, Oilily oder das neue Label Antoinette. Deryane Tadd vom The Dressing Room gefielen das Refreshment durch den verbesserten Marken-Mix und das neue Layout der Messe. „Es ist wahrscheinlich die wichtigste Messe zu der ich komme. Ich finde neue Marken, besuche Marken, die ich bereits führe, und stelle sie nebeneinander, um zu entscheiden und mein Budget zu verteilen“, ergänzt Pamela Schiffer, die in London ein Geschäft hat. Von Ausstellerseite hörte man Unterschiedliches: Einige freuten sich über viele Neukontakte und erste Orders. Andere, insbesondere die aus dem Premium-Bereich, hätten sich gerne mehr Vertreter aus dem gehobenen Fachhandel gewünscht. „Pure ist besser für Highstreet-Labels“, sagte ein Aussteller.

Weitere Verbesserungsinitiativen

Mit diesem Feedback im Hintergrund bereitet die Pure ihre nächste Ausgabe für August vor. Julie Driscoll, Portfolio Director der Pure, betonte, dass man weiter daran arbeiten werde, das Ausstellerangebot frisch zu halten und neuen Marken ein Plattform zu geben. Auch die Qualität der Einkäufer soll verbessert werden. Hierfür soll noch stärker mit Ausstellern und Services wie WGSN zusammengearbeitet werden. Auch die Verleihung der Best of British Awards soll für eine höhere Besucherqualität sorgen. Die wichtigste Neuerung wird allerdings sein, dass die Pure London im August auch Menswear präsentieren will. Eine „kuratierte Auswahl“ von mindestens drei Dutzend Menswear-Labels im mittleren und hohen Preissegment soll das bislang auf Womenswear- und Accessoires fokussierte Portfolio der Pure ergänzen. Man habe bereits mehr als 120 Meetings mit potentiellen Ausstellern gehabt, und die Resonanz sei sehr positiv gewesen, teilte Discroll mit. Man reagiere damit auf den Trend, dass viele Händler ihr Angebot mit HAKA erweitern oder noch weiter ausbauen wollen. „Es gibt also keinen Grund, es nicht zu tun“, sagt Discroll.

Fotos: Pure, Lavish Alice

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