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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.12.2019
Lesedauer
2 Minuten
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PVH kündigt wissenschaftsbasierte Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen an

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
10.12.2019

Im Rahmen der Klima-Bemühungen der größten Modekonzerne der Welt verkündete die PVH Corp – zu der Marken wie Calvin Klein, Tommy Hilfiger und Speedo zählen – die Einführung neuer wissenschaftsbasierter Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen.

Twitter @CalvinKlein


Die Reduktionsziele der absoluten Treibhausgasemissionen (GHG) des Unternehmens wurden von der Initiative Science Based Targets gutgeheißen. Diese wurde von CDP, dem World Resource Institute (WRI), dem World Wide Fund For Nature (WWF) und dem Pakt United Nations Global Compact (UNGC) ins Leben gerufen. Sie nutzt wissenschaftsbasierte Ziele als Möglichkeit, den Wettbewerbsvorteil von Unternehmen in der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu fördern.

Zur Erreichung der neuen Ziele müssen alle PVH-Büros, Lagerhäuser und Läden bis 2030 zu 100 Prozent mit Regenerativstrom betrieben werden. Dies führt zu einer Reduktion der Scope-1- und Scope-2-GHG-Emissionen um 71 Prozent. Außerdem sollen die Emissionen in der weltweiten Lieferkette (Scope 3) im selben Zeitrahmen um 30 Prozent reduziert werden.

Die neuen Ziele sind Teil der "Forward Fashion"-Strategie von PVH, die 2019 eingeführt wurde. Zu den Meilensteinen der Strategie zählen die Erreichung einer vollständig abfall- und emissionsfreien Geschäftstätigkeit und der Verzicht auf gefährliche Chemikalien. Weiter soll unter anderem die Kreislaufwirtschaft gefördert werden.

Darüber hinaus gleicht das Unternehmen seine Umweltbemühungen dem Dekarbonisierungsziel der Pariser Vereinbarung von 1,5 Grad Celsius an.

"Diese Bestätigung unserer wissenschaftsbasierten Ziele ist ein Abbild der wissenschafts- und datenbasierten Grundlage der Forward Fashion-Strategie von PVH und unseres Ziels, die Mode in die Zukunft zu tragen", so der Vorstandsvorsitzende und CEO des Unternehmens, Emanuel Chirico.

"Ein zentraler Aspekt unseres Anliegens ist es, den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen. Wir fokussieren auf die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Förderung der Beschaffung erneuerbarer Energien, um einen greifbaren und skalierbaren Wandel zu erwirken. Wir arbeiten als individuelle Organisation auf diese Ziele hin, aber auch mit unseren Wettbewerbern und Partnern zusammen."

Zur Einhaltung dieser Zielsetzungen habe das Unternehmen bereits die energieintensivsten Anlagen in seiner Lieferkette kontaktiert, um gemeinsam Ziele zu setzen und den GHG-Fußabdruck zu reduzieren. Weiter sollen Produkte mit geringeren Umweltauswirkungen hergestellt und Energieeffizienz durch Fabrikverbesserungsprogramme gefördert werden. In Zusammenarbeit mit den Zulieferern soll der Übergang auf erneuerbare Energien ermöglicht werden, um die Charta der Vereinten Nationen für Klimaschutzmaßnahmen in der Modebranche (United Nations Fashion Industry Charter for Climate Action) zu unterstützen.

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