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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
03.12.2020
Lesedauer
2 Minuten
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PVH übertrifft Prognosen für das dritte Quartal mit einem Umsatzrückgang von 18%

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
03.12.2020

Der in New York ansässige Eigentümer von Tommy Hilfiger und Calvin Klein meldete am Mittwoch einen Umsatzrückgang von 18% für das dritte Quartal, eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den Rückgängen der letzten beiden Quartale, die stark von der Gesundheitskrise betroffen waren.

PVH verzeichnete im 3. Quartal weiterhin ein starkes digitales Wachstum - Instagram: @tommyhilfiger


Für das dritte Quartal, das am 1. November 2020 endete, belief sich der Gesamtumsatz des Unternehmens auf 2,12 Milliarden Dollar, gegenüber 2,59 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. In konstanten Währungen betrug der Rückgang gegenüber dem Vorjahr 21%.
 
Der Umsatz im Direktvertrieb ging um 11% zurück, was einen Anstieg von 70% im E-Commerce einschließt, der durch ein starkes digitales Wachstum in allen Regionen und Marken des Unternehmens angekurbelt wurde. Obwohl sowohl in Europa als auch in China eine starke Erholung im Quartal zu verzeichnen war, bedeutete die geringere Zahl internationaler Touristen in den USA, dass dieser Markt – in dem die Gruppe eine Reihe von stationären Geschäften in touristischen Hotspots betreibt – weiterhin zu kämpfen hatte.

Die Großhandelseinnahmen für das Quartal sanken um 22%. Dieser Rückgang ist auf Probleme im nordamerikanischen Großhandelsgeschäft des Unternehmens zurückzuführen, die zum Teil mit dem Konkurs mehrerer Kunden zusammenhingen.
 
Die Marke Tommy Hilfiger verzeichnete einen Umsatzrückgang von 12%, was einen Rückgang von 37% in Nordamerika und einen stagnierenden internationalen Absatz widerspiegelt. Bei Calvin Klein betrug der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 18%, wobei die Einnahmen der Marke in Nordamerika um 39% zurückgingen, während die internationalen Verkäufe konstant blieben.
 
Der Quartalsgewinn von PVH belief sich auf 69,8 Millionen US-Dollar oder 0,98 US-Dollar pro Aktie, gegenüber 209,2 Millionen US-Dollar oder 2,82 US-Dollar pro Aktie im Vorjahreszeitraum.
 
"Unsere Ergebnisse im dritten Quartal übertrafen unsere Erwartungen in allen Märkten und Kanälen, mit einer sehr starken Erholung in Europa und China angesichts der anhaltenden Covid-19-Pandemie", sagte der PVH-Vorsitzende und CEO Emanuel Chirico in einer Pressemitteilung. "Es ist deutlich, wo wir beim Verbraucher punkten können – in unseren internationalen Geschäften, über unsere digitalen Kanäle und mit Casual-Sortimenten – und wir verlagern unser Geschäft zunehmend auf diese Kanäle und Kategorien", so Chirico.
 
Im bisherigen Jahresverlauf beliefen sich die Einnahmen von PVH auf insgesamt 5,04 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 31% gegenüber den 7,31 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Der Nettoverlust betrug 1,08 Milliarden US-Dollar bzw. 15,15 US-Dollar pro Aktie, verglichen mit einem Nettogewinn von 484,7 Millionen US-Dollar bzw. 6,46 US-Dollar pro Aktie im Vorjahreszeitraum.
 
Bislang liegt der Umsatzeinbruch des Unternehmens im vierten Quartal bei etwa 20%. PVH geht derzeit davon aus, dass dies dem prozentualen Rückgang für das gesamte Quartal entsprechen wird.

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