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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.12.2021
Lesedauer
3 Minuten
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PVH und Bestseller erforschen mit Ecovative das Potenzial von Pilzen für die Modebranche

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
20.12.2021

Das Interesse der Modeindustrie an aus Pilzen gewonnen Materialien nimmt weiter zu. Adidas hat mit dem kalifornischen Unternehmen Bolt Threads zusammengearbeitet, um Anfang des Jahres eine auf diese Weise hergestellte Version des Stan Smith zu präsentieren, während Stella McCartney mit Hilfe desselben Partners Kleidungsstücken aus diesem lederähnlichen Material fertigte.

Das Material Forager Hides bietet Modemarken eine aus Pilzen gewonnene Lederalternative - Ecovative


Auch wenn diese Projekte vorerst nur ein Fingerzeig der Modeindustrie auf eine aufkommende Technologie sind, könnten sich Pilze in den nächsten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des Sektors entwickeln. Unter dem Dach der nachhaltigen Innovationsplattform Fashion For Good haben zwei weitere Modegiganten – PVH, die in New York ansässige Muttergesellschaft von Calvin Klein und Tommy Hilfiger, und das dänische Unternehmen Bestseller – nun bekannt gegeben, dass sie eine Partnerschaft mit Ecovative, einem amerikanischen Unternehmen, das auf die Entwicklung innovativer Materialien auf Pilzbasis spezialisiert ist, eingegangen sind, um die Einführung geeigneter Anwendungen für diese Materialien auf dem Modemarkt zu beschleunigen.

Als Alternative zu Leder und Erdölersatzstoffen müssen Materialien aus Biomyzel – der Wurzelstruktur von Pilzen – weiterentwickelt werden, um in der Modebranche in industriellem Maßstab eingesetzt werden zu können. Eines der Ziele der Kooperation ist es daher, die Zusammenarbeit zwischen den Fachingenieuren von Ecovative, die seit 2007 mit Pilzen arbeiten, und den Designern und Produktspezialisten der Marken zu erleichtern. Großen Konzerne scheinen zunehmend bereit zu sein, einen "Coopetition"-Ansatz zu verfolgen, bei dem die Wettbewerber gemeinsam an den großen Herausforderungen der Branche arbeiten, um Lösungen zu finden, die dann jedes Unternehmen für sich selbst entwickeln und nutzen kann.

"Wir bei PVH freuen uns, Innovationen zu erforschen, die die Umweltauswirkungen unserer Produkte reduzieren", sagte Rebecca England, VP of Innovation bei PVH Europe. "Mycelium bietet uns die Möglichkeit, auf das wachsende Interesse der Verbraucher an umweltfreundlicheren Produkten zu reagieren und gleichzeitig Qualität und Design zu unterstützen, die den Bedürfnissen und Erwartungen unserer Verbraucher entsprechen – in diesem Fall aus 100 Prozent biobasierten Ressourcen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern zu testen und zu lernen, um skalierbare, nachhaltige Lösungen zu schaffen."

Angesichts der Erwartungen bestimmter Verbraucher in Bezug auf das Wohlergehen von Tieren, der Notwendigkeit, die Verwendung von erdölbasierten Produkten zu reduzieren, und der steigenden Preise für Materialien wie Baumwolle verstärken die Marken ihre Bemühungen, Alternativen zu ihren bisherigen Beschaffungsmethoden zu erforschen. Wenn dadurch auch ein verantwortungsbewussterer und nachhaltigerer Ansatz verfolgt werden kann, erscheinen Investitionen in diese Art von Forschung und Materialproduktion umso wichtiger.

Durch die Partnerschaft mit Ecovative, das im März sein Forager Hides-Material für die Modebranche vorgestellt hatte, wollen PVH und Bestseller Schuhe, Accessoires wie Gürtel oder Kleinlederwaren und Kleidung aus diesem Material entwickeln, das Leder und Kunstleder aus Kunststoff ersetzen könnte.

"Mycelium zeigt ein großes Potenzial im Bereich der Modeinnovationen, das weit über unsere eigene Branche hinausgeht. Wir sind sehr daran interessiert, in die Produktentwicklungsphase einzutauchen und die Ästhetik und die tatsächliche Performance der Materialien von Ecovative im Labor wirklich zu verstehen", kommentierte Anders Schorling Overgård, Ingenieur für nachhaltige Materialien bei Bestseller. "Dieses Pilotprojekt ermöglicht es uns, mehr Einblicke in Myzel als Lederalternative zu gewinnen, die letztendlich sowohl biologisch abbaubar als auch vollständig biobasiert ist."

Das wachsende Interesse an Myzel-Leder spiegelt zudem einen allgemeinen Wettbewerb auf diesem Gebiet wider, da immer mehr Unternehmen das Potenzial von Ananas, Äpfeln, Trauben und anderen Pflanzen erforschen. Die Herausforderung für die Marken besteht darin, die Industrialisierung dieser Prozesse voranzutreiben, um sie in großem Maßstab anwendbar zu machen – und dabei natürlich das Material zu finden, das ihnen das beste Verhältnis zwischen Qualität und Rentabilität bietet.

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