Qwstion lanciert nachhaltige Taschen aus Bananatex

Das Schweizer Taschen-Label Qwstion lanciert zwei Produkte aus dem nachhaltigen Material Bananatex, ein Gewebe, das aus Fasern der Bananenpflanze Abacá hergestellt wird.

Bananatex: Eine Alternative zu den synthetischen Geweben in der Taschenproduktion. - Qwstion

In den vergangenen Jahren investierten und experimentierten die Gründer des Schweizer Labels Qwstion, Sebastian Kruit, Christian Kaegi, Fabrice Aeberhard, Matthias Graf und Hannes Schoenegger mit verschiedenen Materialien, um die Herstellungsbedingungen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu verbessern. Im Jahr 2015 kam dafür erstmals die Pflanze Abacá zum Einsatz, ein Mitglied der Familie der Bananenstauden, auch bekannt unter dem Namen "Musa Textilis". Die Pflanze ist sehr robust und benötigt daher keine Pestizide oder Dünger. Früher wurde sie vor allem für die Aufforstung von Palmölplantagen verwendet.

Qwstion hat ein Verfahren entwickelt, bei dem rohe Abacá-Fasern zu einem funktionellen Gewebe verarbeitet werden, das robust, langlebig, leicht und flexibel ist. Bananatex ist mit natürlichem Bienenwachs wasserabweisend beschichtet und zeichnet sich durch eine fein strukturierte Haptik aus. Es soll eine Alternative bieten zu den synthetischen Geweben in der Taschenproduktion und als Open-Source-Projekt auch anderen Marken offenstehen.

Die Experimentierphase dauerte drei Jahre. Jetzt ist das erste Ergebnis zu sehen: eine mittelgroße Tasche "Roll Pack" für 295 Euro und die "Hip Pouch", die sowohl an der Hüfte oder über die Schulter getragen werden kann, für 70 Euro. Beide Varianten sind in Schwarz und Weiß erhältlich.

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