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Raf Simons zu Gast bei Antwerpens Fashion Talks

Veröffentlicht am
today 25.11.2019
Lesedauer
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Es war das Highlight der Fashion Talks 2019 am Donnerstagabend in Antwerpens ehrwürdiger Handelsbörse: Raf Simons sprach bei der mittlerweile vierten Ausgabe des Formats zum ersten Mal öffentlich seit seinem Abgang bei Calvin Klein Ende 2018. Das Interview führte Alexander Fury, der das CK-Thema jedoch nicht weiter thematisierte.  

Raf Simons im Interview mit Alexander Fury auf der Bühne in der Handelsbörse Antwerpen. - Flanders DC


Dennoch bekamen die rund 800 Gäste in der Handelsbörse ein intensives und durchaus persönliches Gespräch zu hören, das einmal mehr Raf Simons' kritisches Verhältnis zur Modebranche deutlich machte.

Natürlich resümierte Raf Simons auch passend zur Location über seine Anfänge im Antwerpen der 1990er Jahre. Vor allem Walter van Beirendonck, der ebenfalls im Publikum saß, war es, der ihm half. Außerdem sei einfach bemerkenswert gewesen, wie sich alle Modeleute der damaligen Zeit in Antwerpen gegenseitig unterstützten. 

"A designer today still has to create desire"



Auf Alexander Furys Frage nach der Rolle des Designers heute, stellte Simons den kreativen Schaffensprozess in Vordergrund. "A designer today still has to create desire", betonte der belgische Modestar ausdrücklich. Eine Formel, die zwischen all den Präsentationen zu Nachhaltigkeit und Wearables in Antwerpen durchaus in den Hintergrund geraten war.

Simons erneuerte in Gespräch mit Fury auch sein kritisches Verhältnis zur Entwicklung der Modebranche. - Flanders DC


Simons, der sich seit dem Ende bei CK vor allem um seine eigene Marke kümmert, wiederholte auch in Antwerpen sein kritisches Verhältnis zum Tempo, dass in der Modebranche mit ihrer immer schneller werdenden Dynamik aus Pre-Fall- und Cruise-Colletions herrsche.

"When I was at Dior I really felt a high pressure", blickte der Designer im Interview mit Fury zurück. Dies betreffe auch die Neugier der Presse, die schon Wochen vorm Defilee Aussagen zur Kollektionen haben und ihn regelrecht im Designprozess beobachten wollte.  

So fiel denn sein Credo für die Zukunft des Modedesigners nicht besonders optimistisch aus. Es fehle vor allem auf die Rückbesinnung auf den Couture-Gedanken und die Handwerkskunst. Marketing würde auch bei High-Fashion-Brands mehr und mehr alles überlagern und zum Treiber des gesamten Markenprofils werden. 

Für sein finales Statement und das kurze, aber gelungene Interview mit Alexander Fury gab es völlig zu recht intensiven Applaus und Standing Ovations. 

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