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Von
Fabeau
Veröffentlicht am
21.07.2014
Lesedauer
3 Minuten
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RIANI - Ein schwäbisches Sommermärchen

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
21.07.2014



Sky & Sand: RIANIs Sommermärchen aus Sandtönen, Pastells und Himmelblau
RIANI ist seit 35 Jahren im Geschäft und überzeugt Kundinnen mit tragbarer, hochwertiger Mode. 2008 übernahm Ulrich Schulte die Kreativhoheit beim schwäbischen Modeunternehmen. Er und sein Team haben beim Entwerfen der rund 300 Kollektionsteile pro Saison immer die „RIANI-Frau“ in bestimmten Situationen im Kopf. Die kann 20 oder 50 Jahre alt sein, eher zierliche Züge oder weibliche Kurven haben - egal, denn RIANI ist alterslos und liefert von Größe 34 bis 46.
Nächsten Sommer treibt sich die „RIANI-Frau" übrigens an einem herrlich warmen Sommertag an einem Strand herum. Das Motto der kommenden Sommerkollektion, die im Juli auf der Mercedes-Benz Fashion Week gezeigt wurde, lautete „Sky & Sand“. Und so präsentierte RIANI einen Reigen aus soften Beachfarben, angefangen von bräunlich-beigen Sandtönen, über fruchtige Pastelle bis hin zu knackigem Himmelblau. Die Kollektion ist ein Mix aus „German Pure“ und „British Bohemian“ - scharfe, akkurate Schnitte treffen auf verspielte Outfits mit Chelsea-Rose-Prints oder langen hochgeschlitzten Röcken. „Das kann nebeneinander stehen. Hauptsache es macht Spaß“, erklärt Schulte die Gegensätze. Ohnehin ist er ein Fan von „physiologischer Bekleidung, die sich auf den Körper ausgerichtet und nicht nur reines Repräsentationsmittel ist“. Insofern kommt RIANI der Trend hin zu fließenden Materialien wie Viskose und Seide sehr zupass. „Die ganze Konfektion wird weiter entschlackt und immer weniger steif. Es dreht sich alles um Bequemlichkeit“, betont Schulte, der noch nicht absieht, dass der Trend zum Legeren sich bald wieder umkehrt. Gleichzeitig wird bei RIANI mit Innovationen gespielt: Mit Netzen, Lasercuts auf Veloursleder, Hightech-Satins aus Japan oder transparenten irisierenden Stoffen, die dann als Trench getragen werden.
Nicht alles, was auf der Show gezeigt wurde, wird letztlich auch auf den Bügeln hängen. „Die Schauen sind eine zusätzliche Spielwiese, wo wir uns einen Traumbereich offenhalten. Wir wissen, dass die Kunden das gut differenzieren können“, so Ulrich Schulte. Dennoch, viele Prints und Styles, die auf dem Catwalk gezeigt wurden, werden Anfang nächsten Jahres auch in den Läden wieder zu finden sein - angepasst auf die normale „RIANI-Frau“, die im Leben steht und vielleicht auch mehr Kurven hat als Franziska Knuppe oder Rebecca Mir.
Die „RIANI-Frau“ ist schon längst nicht mehr deutsch. Das Unternehmen aus Schorndorf hat einen „Exportanteil zwischen 55 und 60%“, sagt Geschäftsführerin Martina Cruse. Die Marke, die sich von der Kollektionsausrichtung an der „Schnittstelle zwischen klassischen Konfektionären und den Strick- und Shirtsspezialisten“ sieht, hat Kundinnen rund um den Globus. Zu den Auslandsmärkten gehören neben europäischen Ländern wie Österreich, Schweiz, den BeNeLux-Staaten, Skandinavien auch Australien, Kanada und Russland. Insbesondere Russland ist ein wichtiger Markt für das schwäbische Unternehmen, allerdings herrscht aufgrund der Urkaine-Krise momentan etwas Kaufzurückhaltung, aber „so etwas schwankt immer wieder“, erklärt Cruse gelassen. Zufrieden und gelassen kann sie auch sein, denn RIANI wächst. Die Mitarbeiterzahlen steigen kontinuierlich, so dass die Firmenzentrale erweitert werden muss.


Beim Fitting: Martina Cruse und Ulrich Schulte
RIANI sieht sich als starker Partner des Fachhandels: Lediglich am Unternehmenssitz Schorndorf wird ein eigener Retail-Store betrieben, sonst ist RIANI nur mit eigenen Corners und Shop-in-Shops bei Handelspartnern vertreten. Wichtig ist es den Schwaben auch, dass Überhänge nicht über Outlets vermarket werden. „Hier nutzen wir andere Kanäle, damit es keinen verzerrten Wettbewerb gibt“, betont Cruse. Der Fachhandel profitiert auch von der Catwalk-Show in Berlin, denn das Event inklusive der gut besetzten Front-Row und einigen deutschen Topmodels, hat den Bekanntheitsgrad der Marke beim Endkunden noch einmal drastisch erhöht, betätigt Nicole Mrosek, Head of Marketing und PR: „Es war auf jeden Fall der richtige Weg, um populärer zu werden. Durch die Show wird RIANI anders, jünger wahrgenommen.“
Man kann sich also schon auf ein RIANI-Wintermärchen auf dem Catwalk freuen.

Fotos: Mercedes-Benz Fashion Week Berlin // DW

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