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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.04.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Richtungswechsel bei Berluti, Kris Van Assche tritt zurück

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
21.04.2021

Kris Van Assche ist als Kreativdirektor von Berluti zurückgetreten. Die hochwertige Pariser Herren-Couture-Marke im Besitz von LVMH arbeitet derweil an einer neuen Strategie für ihre Zukunft.


Photo: Kris van Assche - Facebook


Van Assches Rücktritt wurde am Dienstag öffentlich gemacht. Weiter löst sich das Haus vom klassischen Pariser Schauenplan los. "Um unser Engagement für Know-how und Innovation fortzusetzen, haben wir uns dafür entschieden, Berluti seinem eigenen Rhythmus und Schauenzeitplan folgen zu lassen", erklärte CEO Antoine Arnault in einer Pressemitteilung.

Es wurde kein Nachfolger ernannt.

Der belgische Designer stieß im Jahr 2018 zu Berluti, als Nachfolger von Haider Ackermann, der knapp zwei Saisons beim Herrenlabel geblieben war. Vor Ackermann lag die kreative Leitung in den Händen des italienischen Designers Alexandro Sartori, der das Ready-to-Wear-Geschäft der Marke launchte.

Der vorzügliche Herrenschneider Sartori organisierte 2012 in Paris die erste Laufstegshow von Berluti und wurde für seinen coolen und dennoch eleganten Stil gelobt. Nun scheint sich die Marke jedoch mindestens für eine Weile vom Laufsteg verabschieden zu wollen.

Berluti wird nun "mit Blick auf den Kollektionskalender einen neuen Ansatz verfolgen und seinen eigenen Weg einschlagen, um außergewöhnliche Produkte zu präsentieren, darunter auch kollaborative Projekte und Designs", so das Modehaus weiter.

Der 44-jährige Designer Van Assche arbeitete vor seiner Zeit bei Berluti für die Luxusmarke Dior, wo er 11 Jahre lang der Menswear-Abteilung vorstand. Zuvor diente er viele Jahre als rechte Hand von Hedi Slimane, zunächst bei Yves Saint Laurent als erster Assistent des französischen Designers, später bei Dior, einer weiteren LVMH-Tochter. Hier übernahm er 2007 die Zügel, als Slimane das Unternehmen verließ.

"Ich bin überzeugt, dass ich durch meine Arbeit bei Berluti ein besserer Designer geworden bin und ich kann meinem Designstudio und den Kunsthandwerkern dort nicht genug danken. Ich habe es immer geliebt, mit Ateliers zu arbeiten, sei es für die Schneiderei, für Schuhe oder mit Ledergütern – und die hohen Erwartungen an die Qualität und Stoffsuche wirkte zweifellos stimulierend", kommentierte Van Assche seinen Rücktritt.

Der Designer hatte auch ein eigenes Label gegründet, stellte dieses jedoch nach schleppendem Umsatz 2015 wieder ein.

Seine Ernennung bei Berluti kam zunächst überraschend. Sartori hatte sich mit seinem klassischen und doch innovativen Ansatz der High Fashion eine treue Gefolgschaft gesichert und Ackermann führte die Marke mit seiner künstlerischen Avantgarde-Vision an einen gänzlich neuen Ort.

Unter seiner Führung wurden die ersten Womenswear-Looks für Berluti enthüllt, mit Gigi Hadid in einem ärmellosen Anzug an einer Show im "Jardin du Luxembourg" in Paris.

Bei Dior Men gelang es Van Assche, den Jahresumsatz in einem Jahrzehnt mehr als zu verdoppeln. Doch sein Nachfolger Kim Jones hatte eine weit bessere Resonanz und beschleunigte den Turnover der Abteilung deutlich.

Van Assche startete bei Berluti mit einer großen Show in der Pariser Oper und erntete dafür zunächst verhalten positive Kritik. Seine jüngeren Kollektionen jedoch, für die er mit unbekannten Künstlern zusammenarbeitete, brachten eine überraschende Note mit sich. Berluti ist die einzige Menswearmarke, die sowohl eine eigene Schuh- als auch eine Tailoring-Abteilung hat, doch anstatt die klassischen Herrenschuhmodelle zu überarbeiten, steckte Van Assche viel Energie in die Entwicklung neuer hochwertiger Turnschuhe. Doch schlussendlich schien sein hochwertiger Streetwear-Stil beim Haus bis zum Ende nicht Fuß zu fassen zu wollen.

In der Mitteilung bedankte sich Arnault bei Van Assche und erklärte, dass er während seiner Tätigkeit für LVMH "bemerkenswerte Talente im Menswear-Universum zu Tage förderte. Er brachte seine eigene Vision bei Berluti ein und integrierte insbesondere neue Codes in die Klassiker".

Das Unternehmen Berluti führt rund 60 Stores weltweit und verfügt über ein hochwertiges Publikum in der ganzen Welt. Doch ist die Marke wahrscheinlich besser für die einzigartige Patina ihrer heißbegehrten Stiefel und Schuhe bekannt als für ihren Kreativdirektor.
 

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