Rimowa bestätigt Kündigung gegenüber allen bestehenden Handelspartnern

Jetzt ist es offiziell: Rimowa hat die Medienberichte der vergangenen Woche bestätigt, wonach sämtlichen bestehenden Handelspartnern des Kölner Reisegepäck-Spezialisten gekündigt wurde. Dahinter dürften vor allem strategische Absichten des französischen Mutterkonzerns LVMH stecken.

Der Reisegepäck-Spezialist will sein Händlernetz neu strukturieren. - RIMOWA

Seitens Rimowa spricht man von Erneuerung und Aufwertung des selektiven Vertriebssystems. Deshalb sei flächendeckend gegenüber allen europäischen Händlern eine Kündigung des bestehenden Vertrages ausgesprochen worden. Das Händlernetzwerk sei für die Kölner jedoch auch weiterhin sehr wichtig, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

In den nächsten Wochen werde eine umfassende Kommunikation an alle Händler erfolgen, die u.a. neue Auswahlkriterien sowie Informationen zum weiteren Ablauf des Bewerbungsverfahrens enthalten soll.

Rimowa will auf dieser Basis ein Bewertungsverfahren durchführen und jede eingehende Bewerbung anhand objektiver Kriterien prüfen. So beabsichtige man, sich in Zukunft insgesamt noch stärker um die Belange der Händler und den Absatz der eigenen Produkte zu bemühen, heißt es aus Köln.

Rimowa gehört  heute zu 80 Prozent zu LVMH. 2016 legte der französische Luxusgüterkonzern dafür 640 Millionen auf den Tisch.

Rimowa betreibt international rund 150 eigene Store und beschäftigt 3.000 Mitarbeiter. Zuletzt hatte die Marke ihr Erscheinungsbild in Design und Schriftzug überarbeitet. 

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