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Rocket-Beteiligung Global Fashion Group weiter in roten Zahlen

Von
DPA
Veröffentlicht am
21.08.2019
Lesedauer
2 Minuten
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Der defizitäre Online-Modehändler Global Fashion Group (GFG) verliert weiter Geld. Der operative Verlust (bereinigtes Ebitda) hat sich im ersten Halbjahr auf 28,8 Millionen Euro etwas reduziert. Ein Jahr zuvor hatte das Minus noch 30,3 Millionen Euro betragen.


Global fashion Group


Der Umsatz legte im Jahresvergleich um knapp 13 Prozent auf gut 603 Millionen Euro zu, wie die Rocket-Internet-Beteiligung am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei fast 16 Prozent und war damit schwächer als ein Jahr zuvor. Rocket Internet hält laut Global Fashion seit dem Börsengang am Unternehmen rund 26 Prozent.

Am Aktienmarkt kamen die Zahlen nicht gut an. Der Kurs verlor im Mittagshandel 2,68 Prozent auf 2,90 Euro und setzte damit den Abwärtstrend fort. Seit dem Börsendebüt Anfang Juli hat das Papier deutlich an Wert verloren und notiert mehr als ein Drittel unter dem Ausgabepreis.

Der Online-Modehändler sei im zweiten Quartal stärker gewachsen als von ihm erwartet, schrieb Analyst Tushar Jain von der US-Investmentbank Goldman Sachs in einer ersten Einschätzung. Allerdings sei auch der Verlust (bereinigtes Ebitda) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

Für das Gesamtjahr peilt der Online-Modehändler Erlöse von mehr als 1,3 Milliarden Euro an. Beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen will das Unternehmen "Fortschritte" machen, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Das Unternehmen werde in der zweiten Jahreshälfte profitabler werden, sagte Co-Chef Christoph Barchewitz während einer Telefonkonferenz. Allerdings ließ er offen, bis wann das Unternehmen die Gewinnschwelle erreichen will.

Global Fashion Group wurde 2011 gegründet und betreibt unter anderem die Internet-Modehändler Dafiti in Südamerika, Lamoda in Russland oder Zalora in Südostasien. Vorbild dabei ist das deutsche Unternehmen Zalando, bei dem Rocket Internet auch mal Großaktionär war und Kinnevik noch immer ist.

Seinen Börsengang hatte Global Fashion Anfang Juli nur mit Mühe über die Bühne gebracht. Das Unternehmen musste Abstriche beim Volumen machen und die Großaktionäre noch stärker zur Kasse bitten als zuletzt gedacht. Die Platzierung von bis zu 44 Millionen Aktien für je 4,50 Euro gelang nur mit kräftiger Unterstützung der beiden Großaktionäre, dem schwedischen Investor Kinnevik und dem deutschen Start-up-Brutkasten Rocket Internet.

Der Gang an die Börse ist in Deutschland generell für kleine und mittelgroße Unternehmen schwieriger als für größere bekannte Unternehmen. Allerdings ist der Börsenstart der VW-Lastwagensparte Traton Ende Juni auch nur durchwachsen verlaufen. Im März hatte VW die Pläne wegen des damals schwierigen Marktumfelds vorerst auf Eis gelegt.

Der dänische Arzneimittel-Importeur Abacus Medicine hingegen hat den Gang aufs Parkett erneut verschoben. Schon im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Gang an die Börse geplant, diesen aber abgeblasen. Auch der Automatisierungsspezialist Onoff machte kurz vor dem geplanten Börsengang einen Rückzieher und will das Vorhaben vorerst verschieben.

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