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Veröffentlicht am
20.03.2020
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Rose Bikes CEO startet Pro-Bono-Initiative "Händler helfen Händlern"

Von
DPA
Veröffentlicht am
20.03.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie steht der Handel vor einer Existenzkrise. Führende Köpfe aus mittelständischen Handelsunternehmen haben sich jetzt zusammengetan und ehrenamtlich die Initiative "Händler helfen Händlern" gestartet. Unter der Leitung von Marcus Diekmann, CEO von Rose Bikes, wird eine LinkedIn Gruppe als Wissensplattform aufgebaut, die betroffene Unternehmer und Unternehmerinnen informiert und untereinander vernetzt.

Marcus Diekmann - Pro-Bono-Initiative Händler helfen Händlern / Simon Thon


Die Corona-Krise stellt den Handel vor massive Herausforderungen. Unsere Konsumgesellschaft befindet sich in einer Vollbremsung, der Crash für Handelsunternehmen ist absehbar. Das trifft den Handel in seiner Grundstruktur, teilweise sogar in seiner Existenz. "Nur wenn wir jetzt gemeinsam handeln, sind wir in der Lage, die Krise zu überwinden. Dazu braucht es Kreativität und Wissenstransfer der Unternehmer, egal ob aus welchem Segment sie kommen – ob stationär oder online, Mittelstand oder Konzern, Traditionsunternehmen oder Start-Up", so Marcus Diekmann, CEO von Rose Bikes.

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern Anna Weber (BabyOne), Vera Vaubel (changelog.blog) , Tim Böker (ROSE Bikes), Sebastian Bomm (Rose Bikes) und Jan Weischer (BabyOne) hat der Handelsexperte heute eine Initiative ins Leben gerufen, um den Handel in diesen schweren Zeiten zu vernetzen. Dafür wurde zunächst eine LinkedIn-Gruppe gegründet. Gemeinsam sollen viele Händler aus dem Mittelstand und größere Unternehmen als weitere Unterstützer gewonnen werden.

"Für mittelständische und große Unternehmen ist die aktuelle Situation sehr herausfordernd. Wir von Rose Bikes haben allerdings den Vorteil, dass wir selbst bereits sehr gut mit vielen Händlern vernetzt sind, ebenfalls mit Banken und Institutionen", erläutert Marcus Diekmann weiter. "Dieses Wissen wollen wir nun solidarisch teilen. Wir sind überzeugt, dass es jetzt die Zeit ist, gemeinsam zu handeln. Wir wollen helfen und sind selbst auf Hilfe aus dem Händler-Netzwerk angewiesen."

Ziel der Initiative ist es, im ersten Schritt zur Existenzsicherung Informationen rund um Hilfsprogramme und -fonds von Land, Bund, EU, Banken, KFW oder sonstigen Einrichtungen zu teilen und sich über möglichen Maßnahmen, wie z.B. Liquiditätsprogramme oder Steuererleichterungen auszutauschen. Im zweiten Schritt geht es darum, über sich hinaus zu wachsen: Die Schockstarre schnell überwinden, das Momentum nutzen, kreativ werden und Impulse für neue Businessmodelle sammeln. "Wir müssen den betroffenen Unternehmen in dieser Krise eine Zukunft geben", so Diekmann weiter. "Und das zielgerichtet, seriös, valide und auf Augenhöhe, von Händlern für Händler."

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