S.Oliver treibt digitale Transformation mit SAP voran

Bei S.Oliver schreitet die digitale Transformation weiter voran. Die Rottendorfer haben aktuell ihr Warenwirtschaftssystem für die Dachmarke und das Label Triangle auf die SAP Fashion Management Solution (SAP FMS) umgestellt.

Blick auf die Konzernzentrale in Rottendorf. - s.Oliver

Damit seien ab sofort alle Waren- und Werteflüsse digital miteinander verbunden. So will das fränkische Modeunternehmen im Jahr seines 50-jährigen Bestehens einen zentralen Grundstein für die weitere Entwicklung der gesamten Gruppe legen. Ziel sind schlankere und effektivere Prozesse.

Durch die Zusammenführung der Finanz-, Logistik- und Warenwirtschaft sei ein "digitaler Kern" entstanden, der eine optimale technische Zusammenarbeit der Bereiche gewährleistet.

Die Umstellung betrifft u.a. Design, Waren- und Sortimentsplanung, Einkaufs- und Vertragsmanagement sowie das Rechnungswesen. Dazu kommen Logistik und CRM.

Bereits zum 1. Januar 2018 war die Finanzwirtschaft der Gruppe weltweit auf das neue System der SAP umgestellt worden. Im März 2018 folgte der Umzug aller warenwirtschaftlichen Prozesse der Marke Q/S designed by auf das  Management-System von SAP. 

Danach wurde schrittweise die Warenwirtschaft in den verschiedenen Landesgesellschaften angebunden. Mit der Kernmarke sei nun der wichtigste Meilenstein erreicht. 

Eine Besonderheit in der neuen Systemlandschaft sei die Integration der Module für Sortimentsplanung sowie die automatisierte Nachbestückung der Retail-Flächen.

"Mit dem Go Live des Warenwirtschaftssystems haben wir die zentrale Grundlage für die digitale Zukunft geschaffen. Integrierte Prozesse und eine zentrale Datenbasis sorgen für Transparenz und helfen uns dabei, schneller und kundenorientierter zu handeln und somit wichtige Weichen für unsere Zukunft zu stellen. Im Prinzip heben wir unsere Geschäftstätigkeit auf ein ganz neues Level", so Dirk Schneider, Chief Digital & Operating Officer S.Oliver Group.

Michael Picard, Chief HR & Transformation Officer, ergänzt: "Mit dem neuen System lernen wir auch neue Arbeitsweisen. Es geht nun nicht mehr nur darum, den eigenen Tätigkeitsbereich bestmöglich zu beherrschen". 

Die Systemumstellung erfolgte dazu bei laufender Geschäftstätigkeit und habe von Kunden und Handelspartnern nahezu unbemerkt durchgeführt werden können.

"Natürlich läuft ein Projekt in diesem Ausmaß nicht vollkommen geräuschlos ab. Während der Orderphase hat sich aber gezeigt, dass das System auch unter diesen komplexen Bedingungen funktioniert. Unsere Kunden haben von dieser für uns so wichtigen Umstellung praktisch nichts mitbekommen", kommentiert Mathias Eckert, Managing Director Sales S.Oliver, die Umstellung. 

Bis Jahresende will man auch die Warenwirtschaft der Womenswear-Tochter Comma in das neue System integrieren, Liebeskind Berlin werde voraussichtlich 2020 folgen.

​Die Systemumstellung wird von der kompletten Geschäftsführung der s.Oliver Group getragen und verantwortet.

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