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Veröffentlicht am
25.05.2020
Lesedauer
2 Minuten
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S.Oliver unterstützt Würzburger Hilfsorganisationen

Veröffentlicht am
25.05.2020

Die S.Oliver Group macht sich angesichts der Folgen der Corona-Krise in der regionalen Nothilfe stark. So wolle man einen Beitrag leisten, um die Folgen für die Menschen rund um den Stammsitz bei Würzburg zu lindern, heißt es aus Rottendorf. Die Hilfen für die Region beinhalten Kleidung, Geldmittel und medizinische Güter und sollen damit einer möglichst breiten Gruppe zu Gute kommen.

Blick auf die Zentrale des Modeunternehmens in Rottendorf bei Würzburg. - s.Oliver


Das Modeunternehmen spendete im ersten Schritt bereits 10.000 Kleidungsstücke an die katholische Hilfsorganisation Malteser, die diese nach Bedarf verteilt.

Kleiderspenden an karitative Einrichtungen sind fester Bestandteil des sozialen Engagements der S.Oliver Group. Hierfür stellt die Geschäftsführung ein jährliches Budget zur Verfügung, das von einer Mitarbeiter-Initiative eigenständig zur Unterstützung Benachteiligter und Bedürftiger verwaltet wird.

Darüber hinaus intensiviert S.Oliver in diesen Zeiten die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit der Würzburger Tafel. Mitarbeiter können einen Tag bei der Tafel aushelfen und werden dafür bezahlt freigestellt.

Der Führungskreis des Unternehmens stellte der Stadt Würzburg außerdem Geldmittel für den Nothilfefonds zur Verfügung. Das Jugend-, Familien- und Sozialreferat verwendet die sechsstellige Spende zur Versorgung von Kindern aus belasteten Familienkonstellationen, Senioren, Obdachlosen und zur Unterstützung
der mobilen Tafelhilfe.

Für das Gesundheitswesen wurden zudem zertifizierte Lieferanten mit der Produktion von Schutzkleidung mit einer Gesamtstückzahl im siebenstelligen Bereich beauftragt. Diese wurden laut S.Oliver bisher an etwa 40 Organisationen und Unternehmen im Gesundheitswesen abgegeben, zum Selbstkostenpreis oder als Sachspende.

Mitarbeiter der Musternäherei in der Zentrale recyceln außerdem Hemden, die nicht mehr verkauft werden können. Auf diese Weise wurden innerhalb weniger Wochen rund 15.000 Masken produziert.

Auch dem nahgelegenen Mainfranken Theater wurden Hemden in Form einer Sachspende zur Verfügung gestellt. Die Kostümdirektion stellt daraus ebenfalls Community-Masken her, die von der Stadt Würzburg unter den Beschäftigten der Stadt zur Unterstützung des Infektionsschutzes verteilt werden.

"Die Corona-Pandemie hat uns alle unvermittelt getroffen und viele können die Folgen nicht aus eigener Kraft bewältigen. Es ist für uns als Familienunternehmen selbstverständlich, in einer solchen Notsituation unseren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und im Rahmen unserer Mittel und Möglichkeiten zu helfen. Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und mit den Behörden im Austausch bleiben, um unser bisheriges Engagement bei Bedarf auszuweiten", so CEO Claus-Dietrich Lahrs.
 

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