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Veröffentlicht am
26.06.2013
Lesedauer
4 Minuten
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Schauen in Mailand: Schicke Sportswear, verspielte Mode

Veröffentlicht am
26.06.2013

Eine leichte Brise hat die Laufstege der Mailänder Fashionweek für Männermode, die am Dienstag, 25. Juni endete, durchweht und Frische und Phantasie in die Herren- Prêt-à-Porter-Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2014 gebracht.

Eine ganz eigene Art die Krise, die schwer auf dem italienischen Bekleidungssektor liegt auszutreiben. « Nach der gerade zu Ende gegangenen deprimierenden Saison, endlich frische und fröhliche Vorschläge. Wir haben sehr positive Kollektionen mit einer guten Mischung aus männlich, amüsant und attraktiv gesehen. Die Sportswear hat ihre agressive Seite abgeschüttelt und ist tragbarer und leichter geworden. Die Männer können sich elegant anziehen ohne gleich in einen Anzug schlüpfen zu müssen“, fasst Cesare Tadolini von der Boutique L’Incontro à Modène zusammen.

Die schicke Sportswear von Salvatore Ferragamo (Foto: Pixelformula)


Der kommende Sommer zeigt eine schicke Sportswear ohne zu viele technische Details, tragbar im Alltag und in der Stadt. In der neuen männlichen Garderobe tragen die Bermudas den Löwenanteil in weiten bis extra-largen Schnitten. Der Blouson verdrängt die Jacke. Das oversized T-Shirt, das es in allen Materialien gibt, ersetzt das Hemd. Der Strick verschwindet und macht dem neu interpretierten Sweat-Shirt Platz sowie dem Blazer aus Stretch oder gesteppter Baumwolle. Ermanno Scervino zum Beispiel bietet elegante hellblaue Anzüge in Leinenoptik, die aber eigentlich aus Jeans hergestellt sind.

Die Sportmode ist überall. Schuhe und Boxershorts bei Prada, Reiterhosen bei Gucci, Cricket bei Moncler Gamme Bleu, etc. Auch die Inspiration des Wassersports ist nicht weit plus (Andrea Incontri, Salvatore Ferragamo) mit ultra-leichten Windjacken aus japanischem Nylon, die zum unersetzlichen Kleidungsstück des kommenden Sommers zu werden scheint. Regenabweisendes, moderne Cabans, Parkas und High-Tech Trenchs vervollständigen die Ausrüstung. Die Knöpfe verschwinden, die Reißverschlüsse vervielfachen sich. Auch wenn die meisten Silhouetten Slim und nah am Körper bleiben, zeigt sich eine schüchterne Rückkehr zur etwas weiteren weicheren Hose (Prada, Giorgio Armani). „Die Leute suchen den Komfort“, analysiert ein Einkäufer.

Taping-Elastikbänder in lebhaften Farben, die von Sportlern genutzt werden, um den Schmerz zu vermindern, scheinen die Designer besonders in Begeisterung versetzt zu haben. Versace hat sie gleich auf die Waden und Bizepse der Laufstegmodells geklebt, bunte Bänder, die sich in den Kleidungsstücken fortsetzen. Das Thema der Bänder wird in allen Kollektionen wieder aufgenommen und neu interpretiert und gibt dem ganzen eine graphische Note. Ein gut sichtbares Band um eine imaginäre Tasche bei Fendi, ein Seitenstreife auf der Hosenlänge, große Streifen, Einsätze etc. (Frankie Morello, Iceberg, Gucci, etc.)

"Taping"-Effekt bei Versace (Foto: Pixelformula)


Die grafischen Effekte sind vielfältig, um die T-Shirts, Blousons und Jacken aufzuwerten (Les Hommes, Salvatore Ferragamo). Die Anzüge sind tailliert, die Stoffe mit Micro-Motiven bedruckt, Ober- und Unterteil setzen sich oft aus zwei verschiedenen Mustern zusammen. Muster und Stickereien gibt es viele in den kommenden Sommerkollektionen.

Dolce&Gabbana ist von der griechischen Mythologie in Sizilien inspiriert und bedruckt Shorts, Pullover, Jacken und Mäntel mit Bildern der Tempelruinen und Göttermedaillons. Bei Roberto Cavalli gibt es kaleidoskopeartige Drucke von Messern. Szene aus dem alten China tauchen als Bleistiftlinien auf den Seidenhemden des chinesischen Designers Ji Wembo auf, der in Mailand zum ersten Mal in Europa seine Marke Jiwembo präsentierte.

Romantische Blumen bei Gucci (Foto: Pixelformula)


Die Botanik kündigt sich mit Miniblumensträußen und exotischen Pflanzen als großen Trend für die kommende Sommersaison an. Insbesondere geblümte Jacken, Hosen und Mäntel bringen eine zarte Note und Funken Romantik in die neue Männergarderobe (Gucci, Prada, etc.).

Die Materialien sind anspruchsvoll, sowohl in den technischen fast nicht greifbaren Stoffen als auch in den feinen Wollen und immer leichterem Cashmere. Leder kommt in verschiedensten Formen vor und verspricht das Material des nächsten Sommers zu werden (Trussardi, Diesel Balck Gold, etc.).

Die Farbpallette nimmt die etwas dunkleren herbstlicheren Töne der Winterkollektionen wieder auf (Bordeauxrot, Flaschengrün, Blaugrau), „um den chinesischen Kunden nicht zu sehr zu erschrecken“, glaubt ein Einkäufer. Die gebrochenen Weißtöne ebenso wie alle Sand- und Beigenuancen werden auch reichlich verwendet. Das ganze wird hier und da von Neon und lebendigen Farben aufgelockert. Insbesondere Vitamin-Orange ist in allen Kollektionen verbreitet.

Prada (Foto: Pixelformula)


Die meisten Fachleute aus der Branche sehen in den Kollektionen eine gewissen Sorge der Modehäuser, sie einmal mehr auf Vorsicht gesetzt zu haben scheinen. Im Klima der Unsicherheit, scheint die einzige Zuflucht die Reise zu sein, die sich in jeder Kollektion zeigt, nicht zuletzt in den Rucksäcken, die in extra-large daherkommen und das „it bag“ des Sommers 2014 zu werden scheinen.

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