Schiaparelli und Julien Fournie gehören zur Pariser Haute Couture

Das einstige Haute Couture Label von Elsa Schiaparelli darf nach knapp 63 Jahren wieder in den legendären Mode-Olymp der elitären Ränge der Haute Couture Häuser von Paris aufsteigen.

Julien Fournie und Schiaparelli gehören zur Pariser Haute Couture. - julienfournie.com

Das von Elsa Schiaparelli, der großen Konkurrentin von Coco Chanel in den 30er Jahren, 1927 gegründete Modehaus, schloss seine Pforten im Jahr 1954. Dem gleichen Jahr in dem Chanel nach der kriegsbedingten Pause wieder ins Modebusiness einstieg. Erst vor drei Jahren wurde die prestigeträchtige Marke dann durch den Besitzer der italienischen Marke Tod’s, Diego Della Valle, wieder zum Leben erweckt.
 
Die Fédération Française de la Couture nimmt außerdem den 41-jährigen französischen Designer Julien Fournie in ihr elitäres Verzeichnis auf. Die Ernennung ist durch das französisches Gesetz geschützt und wird exklusiv vom französischen Industrie-Minister an ausgewählte Modehäuser, die individuelle handgenähte Kleider für ausgewählte Kunden kreieren, vergeben.
 
Haute Couture gilt als der Olymp der Schneiderkunst und existiert ausschließlich in Paris. Nur 15 Modehäuser gehören zu diesem Zirkel und dürfen sich "Haute Couture" nennen. Neben Schiaparelli sind das: Chanel, Christian Dior, Givenchy, Jean Paul Gaultier, Maison Margiela, Giambattista Valli, Franck Sorbier, Adeline Andre, Alexandre Vauthier, Alexis Mabille, Maurizio Galante, Stephane Rolland und Yiqing Yin.
 
Weitere 20 können sich ‚Guest Members‘ des Clubs nennen.

Übersetzt von Melanie Muller

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