Schmuckhersteller Pandora plant Kostensenkungen

Der Schmuckhersteller Pandora, der darum kämpft, seinen Wettbewerbsvorteil in einem schwachen Einzelhandelsmarkt wiederzuerlangen, plant Kosteneinsparungen von 1,2 Milliarden Kronen. Das Unternehmen sah sich in diesem Jahr mit einem Rückgang des organischen Umsatzwachstums von 3-7 Prozent konfrontiert.

Pandora

Der dänische Charm-Armbandhersteller, der derzeit auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer ist, hat mit einem Rückgang der Besucherzahlen in den Einkaufszentren seiner Schlüsselmärktezu kämpfen. Auch neue Schmucklinien konnten die Käufer nicht überzeugen.

"Wir sind zuversichtlich, dass diese unternehmensweite Geschäftstransformation Pandora wiederbeleben, nachhaltiges Wachstum wiederherstellen und unsere branchenführenden Margen unterstützen wird", sagte Chief Operating Officer und ehemaliger Body Shop CEO Jeremy Schwartz am Dienstag.

Das Unternehmen hat derzeit keinen Chief Executive, da Anders Colding Friis nach einer ersten Gewinnwarnung im August letzten Jahres des Amtes enthoben wurde. Schwartz und der neu ernannte Finanzvorstand Anders Boyer führen vorerst das Geschäft.

Der Umsatz in diesem Jahr werde durch eine Entscheidung zur Reduzierung der Werbeaktivitäten negativ beeinflusst werden, sagte das Unternehmen.

Die EBIT-Marge von Pandora für 2019 wird auf 26-28 Prozent geschätzt, ohne Restrukturierungskosten von bis zu 1,5 Milliarden Kronen.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 8 Prozent auf 2,8 Milliarden dänische Kronen, lag aber über den von Analysten in einer Reuters-Umfrage erwarteten 2,5 Milliarden.

Das Unternehmen plant zudem, 2019 Aktien im Wert von 2,2 Milliarden Kronen zurückzukaufen, und sagte, dass die Dividenden auf dem gleichen Niveau wie 2018 bleiben würden.

Übersetzt von Felicia Enderes

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