Schneemangel und Hitzewelle kosten Intersport viel Umsatz

Ein schwaches Wintersportgeschäft hat vielen Intersport-Händlern im vergangenen Jahr das Leben schwer gemacht. Rund 2,85 Milliarden Euro Umsatz in den etwa 1500 Geschäften in Deutschland bedeuteten 2018 ein Minus von drei Prozent im Vergleich zu 2017, wie der neue Vorstandschef Alexander von Preen am Sonntag am Rande der Sportmesse Ispo in München bekanntgab. "Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, wie herausfordernd die Situation für unsere Händler am Markt gerade ist."

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Zwar hätten die Bereiche Baden und Wassersport sowie Fahrrad zugelegt, Outdoor und Wintersport aber deutlich verloren. Als Gründe für die Zurückhaltung der Kunden nannte er einen zu milden Winter mit zu wenig Schnee, den langen heißen Sommer sowie das frühe Aus der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM.

Im Fünf-Länder-Verbund mit Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei, in dem Intersport alle Aktivitäten zusammenfasst, lag der Umsatz bei 3,53 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von einem Prozent. Als einziges Land erzielte Österreich ein Plus. Über das Kerngeschäft mit Sportartikeln hinaus will Intersport künftig auch flächendeckend Dienstleistungen wie zum Beispiel Skikurse vermitteln. Von Preen steht seit gut drei Monaten an der Intersport-Spitze.

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