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Schuhbranche will sich in Düsseldorf feiern

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
28.08.2013
Lesedauer
3 Minuten
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Im Minus: Das erste Halbjahr 2013 verlief eher enttäuschend für den deutschen Schuhfachhandel
Auf der Pressekonferenz anlässlich der bevorstehenden GDS zog Brigitte Wischnewski, Präsidentin des Verbandes des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE), heute ein durchwachsenes Fazit: Während der Abverkauf von warmen Winterschuhen im Januar noch gut lief, folgten danach eher schwache Monate, in denen der deutsche Schuheinzelhandel wegen des kalten Frühjahrs und verspäteten Sommeranfangs „hart um seine Umsätze kämpfen“ musste. Im Februar lag das Minus bei 10%, im März gar bei 31%. Im April gab holte die Branche mit einem Umsatzplus von 21% wieder auf. Allerdings reichte die Erholung nicht bis in den Mai hinein (-3%). Wegen der anhaltenden Regenfälle und dem Hochwasser liefen nur Gummistiefel „wie geschnitten Brot“. Erst im Juni wurden sommerlichere Schuhe nachgefragt (+7%). Insgesamt ergab sich so für das erste Halbjahr ein Umsatzeinbruch von 3% gegenüber dem Vorjahr. Stärker zu leiden hatte allerdings der stationäre Handel, denn Distanzhändler (Katalog- und Internetversand) konnten zweistellige Zuwächse erreicht werden. Insgesamt erreicht der gesamte deutsche Schuhfachhandel damit ein Umsatzvolumen von rund 3,7 Mrd. Euro. Zusammen mit anderen Verkaufs- und Betriebsformen (wie etwa Waren- oder Modehäusern, Verbrauchermärkte etc.) ergibt sich bei vorausgesetzter ähnlicher Entwicklung ein Gesamtmarktvolumen von 5,3 Mrd. Euro.


Bunte Sneaker und Leinenschuhe waren gefragt

Farbig, sportlich und nicht zu sommerlich sollte es sein

Was sich allerdings auch zeigte, war wie unterschiedlich die Erwartungen der Kunden an das Sortiment war: Leinenschuhe und Sneaker standen hoch im Kurs, auch sportliche Mokassins sowie Sommerstiefel und –stiefeletten lagen im Trend. Neben wie immer im Kurs stehenden High Heels und Ballerinas fehlten modebedingt Pumps in der Absatzhöhe zwischen 4 und 6 Zentimetern im Sortiment. Während farbige Modelle stark nachgefragt waren, verkauften sich Taupe-Töne und Weiß ebenfalls gut, allerdings zu Lasten von Schwarz, der traditionell stärksten Farbe im Schuhsortiment. Viel teurer wurden Schuhe im ersten Halbjahr übrigens nicht: die Verbraucherpreise stiegen im ersten Halbjahr lediglich um 2,1%.

GDS in guter Vor-Laune



Anfang September heißt es auf der GDS wieder "Inspiration to go"
Trotz der durchwachsenen Zahlen lässt sich die Branche den Spaß nicht nehmen. Auf der Düsseeldorfer Schuhleitmesse GDS, die vom 11. bis 13. September stattfindet, werden 800 Aussteller erwartet. Hinzu kommen noch einmal 330 Aussteller der viertägigen Sourcingmesse Global Shoes, die bereits einen Tag früher beginnt. Die GDS konnte Talbot Runhof, Liu Jo Shoes, Crisian & McCaffrey, Whats more alive than you, Luciano Padovan, binné und viele weitere als Neuzugänge gewinnen. Auch Branchengrößen wie Gerry Weber und Josef Seibel sind nach Abwesenheit wieder dabei. Eröffnet wird die GDS mit der Schauspielerin Lisa Tomaschewsky („Heute bin ich blond“), die das zur Highline United-Gruppe gehörende angesagte Schuhlabel ASH präsentiert. Wie immer gibt die GDS mit der Trend Show einen Ausblick auf die Themen der nächsten Frühjahr/Sommersaison, in denen u.a. die Themen Black&White, Briquette Plateaus oder Sport Hybrids eine Rolle spielen. Diverse beschuhte Events bringen zusätzlichen Glamour nach Düsseldorf: Lloyd feiert mit einem Event unter dem Motto „Follow the Red Stripe“ sein 125-jähriges Firmenjubiläum. Peter Kaiser begeht seinen 175. Geburtstag, der brasilianische Schuhhersteller Abicalçados sein 30-jähriges Bestehen und der Schuhkurier vergibt Awards an Händler und Hersteller. Die GDS feiert am Donnertag, dem zweiten Messetag, unter dem Motto „Bahama Mama“. Fortgesetzt wird das Karabik-Feeling in der Szene-Area Design Attack in Halle 3 der Düsseldorfer Messe, wo sich rund hundert Design-Newcomer präsentieren.

Vier Themen für den nächsten Sommer


Terminvorverlegung begrüßt

Einigkeit zeigen GDS und BDSE auch bei den neuen, vorgezogenen Terminen der Düsseldorfer Schuhmesse: „Der Verkaufserfolg hängt erfahrungsgemäß nicht nur von guten Verkaufskräften ab, sondern auch sehr vom richtigen Einkauf. Die Vorverlegung des Messetermins ab Sommer 2014 ist ein richtiger Schritt. Der Handel erhält dadurch die Möglichkeit, sich zu einem frühen Termin umfassend über die neuen Modethemen und Kollektionen zu informieren. Der BDSE empfiehlt dem Schuheinzelhandel, diese Möglichkeit intensiv zu nutzen und appelliert an die Schuhindustrie, sich an der Neuausrichtung der Messe, auch im Interesse ihrer Kunden, rege zu beteiligen“, so Wischnewski abschließend.

Fotos: GDS // Graphik: BDSE

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