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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.07.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Schuhe und Lederwaren: Weshalb der richtige Mix aus Nischenlabels und etablierten Marken für Kaufhäuser entscheidend ist

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
19.07.2022

Angesichts des Rückgangs der Geschäftstätigkeit und des Besucheraufkommens stehen Kaufhäuser vor der Herausforderung, lokale Kunden und insbesondere die jüngere Generation für sich zu gewinnen – zu diesem Schluss kommt die International Association of Department Stores (IADS), die zwölf Kaufhausgruppen aus aller Welt* vereint. Um dies zu erreichen, müssen sie die richtige Mischung aus trendigen Nischenmarken und etablierten Volumenmarken finden, was sich im Bereich der Lederwaren besonders schwierig gestaltet, da es in diesem Segment besonders viele etablierte globale Marken gibt.

Kaufhäuser wollen vor allem eine lokale und junge Kundschaft für sich gewinnen - Shutterstock


Der Umsatz der Kategorie Lederwaren, die von der Pandemie schwer getroffen wurde, sank von 10 % des Gesamtumsatzes der Kaufhäuser im Jahr 2019 auf 8 % im Jahr 2021, so die IADS. Obwohl sich der E-Commerce-Umsatz in diesem Zeitraum von 2 % auf 6 % des Gesamtumsatzes der Kategorie verdreifachte, konnte er das Ausbleiben der ausländischen Kunden nicht ausgleichen.

Denn bei Lederwaren sind Luxus und erschwinglicher Luxus mit 36% der Verkäufe führend, gefolgt von Produkten des mittleren Preissegments mit 33%. Und in diesen beiden Segmenten, insbesondere im mittleren Preissegment, das ein großes Volumen generiert, findet nur wenig Erneuerung statt.

Daher stellen Nischenmarken eine interessante Option dar, vor allem in Bezug auf den Preis, um eine lokale Kundschaft anzulocken und den Besuch in Kaufhäusern attraktiver zu gestalten.

"Eine andere Möglichkeit, sich zu differenzieren, besteht darin, sich direkt mit Marken zusammenzuschließen, um exklusive Produkte zu präsentieren, wie die Zusammenarbeit zwischen El Palacio de Hierro und Versace, die in speziellen Pop-up-Bereichen präsentiert wird", so die IADS in ihrer Studie, für die sie die Prospektionsfirma NellyRodi beauftragt hat. Letztere rät, Marken wie Destree (die übrigens gerade ihre erste Pariser Boutique eröffnet hat), Camille Vost oder Verwicht im Auge zu behalten.

Die Kategorie Schuhe hielt der Pandemie besser stand und blieb 2019 und 2021 mit 6 % des Gesamtgeschäfts der Kaufhäuser auf demselben Niveau, wobei 2020 sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen war. Die treibende Kraft in diesem Bereich sind weiterhin Sneaker.

Daher müssen die Kaufhäuser Marken finden, die als Ersatz für Sportschwergewichte wie Adidas und Nike dienen können, die ihre Direktverkaufsstrategien ausbauen oder ihre exklusiven Modelle nicht in den Kaufhäusern anbieten. "Eine interessante Option ist auch die Zusammenarbeit mit Drittanbietern von Premium- und Kollektionssneakern, wie sie Manor derzeit mit seinem lokalen Partner HideOut betreibt", so die IADS.

Da die Verbraucher wieder mehr an gesellschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen, sind sie auch geneigt, sich besser zu kleiden und Sneakers gegen modische Straßenschuhe oder zeitgemäßere Sneakers einzutauschen. NellyRodi nennt in diesem Zusammenhang Marken wie Jacques Soloviere, Tabitah Ringwood oder Umoja.

Auch der Service darf von den Kaufhäusern nicht vernachlässigt werden, wie zum Beispiel die Personal Shopper, an die sich die Verbraucher während der Coronavirus-Pandemie gewöhnt haben. So soll El Palacio de Hierro den Anteil dieser Tätigkeit mehr als verdoppelt haben. Zudem ermöglicht dieser Service einen Ausgleich für die zunehmende Konkurrenz durch Pure Player auf der Preisseite und das direkte Online-Geschäft der großen Luxusmarken.

Die IADS weist auch darauf hin, dass in den Kategorien Lederwaren und Schuhe Nachhaltigkeit kein Marketingargument für Kunden der Generation Z darstelle. Tatsächlich ist die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten laut dem Verband noch gering und kommt vor allem von Kunden im Alter zwischen 25 und 35 Jahren.

* Die 12 Mitglieder sind Centro Beco (Venezuela), Beijing Hualian Group (China), Breuninger (Deutschland), El Corte Inglés (Spanien), El Palacio de Hierro (Mexiko), Falabella (Chile), Galeries Lafayette (Frankreich), Lifestyle International Holding (Hongkong), Magasin du Nord (Dänemark), Manor (Schweiz), The Mall (Thailand), SM Store (Philippinen).
 

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