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Schwache Nachfrage führt zu Stellenabbau bei Macy’s

Von
Reuters
Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
26.06.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Macy’s informierte am Donnerstag über die Entlassung von rund 3900 Angestellten. Mit dem Schritt will die Warenhauskette wie viele andere Unternehmen in den USA in erster Linie ihre Liquidität schonen. Aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie brach die Nachfrage vielerorts ein, was die Unternehmen unter Druck setzt.


Reuters


Die Warenhauskette, die Ende Januar rund 123’000 Angestellte beschäftigte, erhofft sich durch die Entlassungen Einsparungen in Höhe von USD 365 Millionen (EUR 325 Mio.) im Geschäftsjahr 2020 und danach jährlich rund USD 630 Millionen (EUR 562 Mio.).

Im Mai hatte Macy’s bereits eine Gewinnwarnung veröffentlicht und rechnete im ersten Quartal mit einem operativen Verlust von fast USD 1 Milliarde (EUR 890 Mio.). Das Unternehmen kündigte damals an, es wolle "kleiner werden".

Der Personalabbau erfolgt zu einer Zeit, in der die Arbeitslosenzahlen in den USA bereits sehr hoch liegen.

Durch steigende Coronavirus-Infektionszahlen in vielen amerikanischen Bundesstaaten, wie in Kalifornien, Texas und Florida, dürften sich die Lage weiter zuspitzen, da viele Menschen von Einrichtungen mit direktem Kundenkontakt fern bleiben dürften.

In New York warnt der Gründer von Ithaca Wealth Management, Matt Fox vor weiteren Entlassungswellen: "Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Monaten weitere Entlassungen wie bei Macy’s angekündigt werden". "Einzelhändler, die bereits vor dem Coronavirus-Ausbruch Schwierigkeiten hatten, werden ihre Geschäftstätigkeit neu einschätzen und Stellen abbauen, um zu überleben, bis sich die Wirtschaft wieder erholt".

Macy’s erklärte, auch in den Läden, in der Versorgungskette und im Kundendienst seien Angestellte entlassen worden. Die Stellen würden mit der Erholung der Umsatzzahlen wieder besetzt.

Das Unternehmen eröffnete seinen Flagship-Store in Manhattan am Montag wieder. Macy’s plante, die meisten beurlaubten Angestellten in der ersten Juliwoche wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzuholen.

Die Entlassungen dürften im Geschäftsjahr 2020 mit vorsteuerlichen Aufwendungen in Höhe von USD 180 Millionen zu Buche schlagen. Der Börsenwert des Unternehmens sank am Morgen um ca. 2 Prozent.

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