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Veröffentlicht am
08.02.2022
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3 Minuten
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Schweizer Luxusuhrenmarke Hyt kehrt zurück

Veröffentlicht am
08.02.2022

Die Schweizer Luxusuhrenmarke Hyt will sich mit neuem Geschäftsführer und Kreativdirektor Davide Cerrato von der Insolvenz erholen. Ihr Comeback feiert die Marke mit einem neuen Modell, das anstelle eines Stundenzeigers eine farbige Flüssigkeit enthält und für 70 000 Franken (etwa 65.600 Euro) erhältlich ist.

Hyt kehrt nach pandemiebedingter Insolvenz zurück - HYT


Die kleine, unabhängige Marke, wurde 2012 gelauncht und konnte mit ihrem futuristisch anmutenden Flüssigkeitsschlauch, der das Zifferblatt umrundet, schnell Kultstatus unter Uhrenliebhabern erlangen.

Hyt weckte damals das Interesse von Investoren, darunter der ehemalige Nestle-Chef Peter Brabeck-Letmathe. Doch mit Ausbruch der Pandemie, musste die Marke einen Umsatzeinbruch von 40 Prozent im Jahr 2020 hinnehmen, obwohl man mit einem Anstieg von 25 Prozent gerechnet hatte und alle 17 Mitarbeiter entlassen.

Da das Unternehmen nicht in der Lage war, die fünf bis zehn Millionen Franken aufzubringen, die es brauchte, um sich über Wasser zu halten, meldete es Konkurs an, wie sein ehemaliger Chef gegenüber der Schweizer Zeitung "Le Temps" erklärte.

Nun wird die Marke wiederbelebt und das Unternehmen erhoffe sich, "das Beste aus dem weltweiten Aufschwung der Nachfrage nach Luxusgütern zu machen, da die großen Geldgeber wieder in den Markt eintauchen".
 
"Es ist der richtige Zeitpunkt", sagt der neue Geschäftsführer und Kreativdirektor Davide Cerrato, der ehemalige künstlerische Leiter der Rolex-Marke Tudor.
 
"Wohlhabende Menschen, die in den Aktienmarkt investieren, haben in den letzten zwei Jahren eine enorme Menge an Geld verdient" und hätten einen starken Drang, es auszugeben, sagt Cerrato der AFP.
 
Die Schweizer Uhrenexporte erzielten 2021 ein Rekordhoch und übertrafen nicht nur das Niveau vor der Pandemie, sondern auch den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2014.
 
Im Juni letzten Jahres wurde in der Schweizer Stadt Neuchatel ein neues Unternehmen gegründet, dem Cerrato im Juli beitrat. Auf die Marke Hyt sei er erstmals 2012 auf der Basler Uhrenmesse aufmerksam geworden. Dabei war er besonders beeindruckt von der Technologie der Modelle, die ursprünglich für den medizinischen Bereich entwickelt wurde.
 
"Diese unglaubliche Möglichkeit der symbiotischen Integration von Fluidtechnologie und schöner mechanischer Uhrmacherkunst hat mich von Anfang an fasziniert", so Cerrato.
 
Um die Marke neu zu lancieren, will Cerrato sie weiter aufwerten und die Komplexität der Uhrmacherei erhöhen, "um wohlhabende Sammler anzusprechen, die Uhren suchen, die nur an wenigen Handgelenken zu sehen sind".
 
"Uhrenkunden, Sammler und Kenner sind auf der Suche nach Kreativität, Neuheiten und Raritäten", sagt Cerrato.
 
Die Marke lanciert zunächst das Modell Hastroid für 70 000 Franken (etwa 65.600 Euro) – laut Cerrato der "Einstiegspreis" –, gefolgt von zwei teureren Zeitmessern, die technisch noch komplexer seien.
 
"Wir positionieren sie neu, weil es sich um ein einzigartiges Objekt handelt. Das ist es, was unabhängige Marken ausmacht und was sie erfolgreich macht", erklärt der Geschäftsführer.
 
Nach Ansicht von Jon Cox, einem Analysten des Finanzdienstleisters Kepler Cheuvreux, habe Hyt eine Chance, da der Markt für hochwertige Uhren boome. "Vorausgesetzt, das Produkt stimmt und es gibt einen Mehrwert für die Verbraucher – nämlich dass der Preis der Uhr auf dem Sekundärmarkt nicht dramatisch sinkt – werden sich die hochwertigen Marken gut behaupten".


Mit AFP

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