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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
06.04.2022
Lesedauer
2 Minuten
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Shein nimmt Geld auf und ist mehr wert als Inditex und H&M zusammen

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
06.04.2022

Was vor ein paar Tagen als Gerücht startete, wurde nun bestätigt: Shein hat eine riesige Finanzierungsrunde durchgeführt, womit der im Wachstum begriffene chinesische Fast-Fashion-Onlinehändler höher bewertet wird als seine beiden größten Konkurrenten zusammengefasst.


Shein


Bloomberg berichtete im Vorfeld, dass Shein in einer Finanzierungsrunde 1 Milliarde US-Dollar einnehmen wollte, was die Bewertung des Unternehmens auf rund 100 Milliarden US-Dollar (EUR 91 Mrd.) anhebt. Das Wall Street Journal bestätigte die Information kurz darauf, mit einer kleinen Berichtigung: Das Unternehmen habe "zwischen 1 und 2 Milliarden Dollar" (EUR 915 000 bis 1,83 Milliarden) gesammelt. Zu den Investoren zählen unter anderem General Atlantic, Tiger Global Management und Sequoia Capital China.

Damit beläuft sich der Wert des Unternehmens auf über 100 Milliarden Dollar (EUR 91 Mrd.). Shein ist somit gewichtiger als seine beiden größten Konkurrenten, der spanische Konzern Inditex (68 Milliarden Dollar, bzw. 62 Milliarden Euro) und der schwedische Moderiese H&M (20 Milliarden Dollar bzw. 18 Milliarden Euro) zusammengerechnet.

Vom Unternehmen selbst wurden keine Informationen zur jüngsten Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Wie üblich lehnte Shein eine Stellungnahme ab.

Im Jahr 2020 belief sich die Marktbewertung des Unternehmens noch auf knappe 15 Milliarden US-Dollar (EUR 14 Mrd.). Doch das schnelle Wachstum und die gezielte Nutzung von Daten zur Förderung der Produkte der Marke haben Shein zum globalen Branchenakteur katapultiert, der die Dominanz vieler westlichen Marken im globalen Fast Fashion-Markt herausfordert.

Das von Chris Xu gegründete Unternehmen mit Sitz in Guangzhou startete 2008 mit dem Onlineverkauf von Brautkleidern. Heute liefert Shein seine Produkte in 250 Länder und setzt gekonnt auf Daten und Social Media, um junge Kunden anzusprechen, die sich von den sehr preisgünstigen Produkten und ständig erscheinenden Neuheiten angezogen fühlen.

Keine andere Einkaufs-App wurde im vergangenen Jahr in den USA öfter heruntergeladen als diejenige von Shein. Das Unternehmen ist heute der größte Fast Fashion-Händler des Landes, wie auch in vielen anderen Ländern.

Der unverhohlene Fast-Fashion-Ansatz mit der damit einhergehenden Wegwerfkultur sorgt in einer Zeit, in der Kunden sich stärker für Nachhaltigkeit interessieren, auch für Kritik. Zudem ist die Verwendung der erhobenen Daten ist nicht unumstritten, obwohl das Unternehmen seine Datenpolitik stets verteidigt hat und gerne darauf verweist, dass die chinesische Regierung weder einen Anteil am Unternehmen hält noch eine andere Kontrolle über das Unternehmen ausübt.

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