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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
05.12.2022
Lesedauer
3 Minuten
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Shein streitet Informationen eines TV-Berichts über schlechte Arbeitsbedingungen ab

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
05.12.2022

Der chinesische Fast Fashion Riese Shein will USD 15 Millionen in die "Modernisierung Hunderter Fabriken in seiner Zulieferkette" investieren. Damit verdoppelt das Unternehmen seine bisherigen Ausgaben.

Shein x Rolling Stones


Vor einer Woche wurde bekannt, dass The Rolling Stones von einer Lizenzvereinbarung mit dem Onlinehändler austreten will, nachdem ein Bericht eines britischen TV-Senders auf schlechte Arbeitsbedingungen in der Zulieferkette des Unternehmens hinwies.

Zeitgleich mit der Ankündigung der neuen Investitionen enthüllte das Unternehmen Details der unabhängigen Untersuchung, die im Zuge der Anschuldigungen zu den Arbeitsbedingungen in zwei Bekleidungsfabriken durchgeführt wurde. Durch die unabhängigen Audits der Experten von Intertek und TUVR könne das Unternehmen "die meisten Anschuldigungen widerlegen". Da jedoch einige Aspekte enthüllt worden waren, habe Shein seine "Bestellungen von den zwei Produzenten um drei Viertel reduziert, bis sie [dem Verhaltenskodex] vollumfänglich entsprechen".

Die Angestellten der betreffenden Fabriken erhielten laut Shein "Löhne, die mit den regionalen Arbeitsgesetzen und Vorschriften übereinstimmen". Diese seien "deutlich höher als" die regionalen Mindestlöhne in Guangzhou und liegen über dem Durchschnittslohn von Arbeitnehmern in der Textil- und Bekleidungsproduktion der Region.

Anschuldigungen, wonach "die Fabriken das Gehalt der Arbeitnehmer einbehalten oder auf gesetzeswidrige Weise Abzüge tätigen sind ebenfalls falsch", so das Unternehmen weiter. Auch der Vorwurf, Angestellte würden nur für fertiggestellte Kleidungsstücke bezahlt, sei unwahr, da sie für jeden Schritt in der Herstellung eines Kleidungsstücks bezahlt werden.

Mit Blick auf die Arbeitszeiten sagte das Unternehmen, dass sie nicht ganz so hoch seien wie im Bericht behauptet, doch arbeiten die Angestellten in der Tat viel und erhalten nur wenige Freitage. Shein hat den Unternehmen eine Frist bis Ende Monat gewährt, um "die Situation zu korrigieren. Wir behalten uns das Recht vor, weitere Maßnahmen einzuleiten, falls sie diese Frist nicht einhalten".

Die neuen Investitionen, die am Montag angekündet wurden, sind Teil eines auf drei bis vier Jahre angelegten Projekts, dessen Schwerpunkt "auf der Erbringung physischer Verbesserungen in den Fabriken seiner Zulieferer" liegt und das "Teil des Shein Supplier Community Empowerment Programme (SCEP) ist. Bis Ende Jahr werden über 30 Projekte abgeschlossen, bis Ende 2023 sind es 100 und in den kommenden vier Jahren insgesamt 300".

Das Unternehmen stütze sich dabei auf sein Responsible Sourcing (SRS)-Programm. Dieses "ist konzipiert, um sicherzustellen, dass die Angestellten unserer Zulieferer fair und respektvoll behandelt werden und in einem sicheren und angenehmen Arbeitsumfeld arbeiten".

Im Rahmen des SRS-Programms von Shein "verpflichten sich alle Zulieferer, den Shein-Verhaltenskodex einzuhalten, der sich an den Kernkonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation sowie an lokalen Gesetzen und Vorschriften orientiert. Sie akzeptieren auch, dass Verstöße gegen den Kodex zur Beendigung ihrer Verträge führen können, wenn sie schwerwiegende Verstöße nicht innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens beheben".

Weiter seien in den vergangenen 12 Monaten durch "führende Test- und Qualitätskontrollstellen" über 2600 unabhängige Audits durchgeführt worden. "Doch Shein ist entschlossen, mehr zu tun und verpflichtet sich heute dazu, den in SRS investierten Betrag auf USD 4 Millionen pro Jahr zu verdoppeln".

Mit den zusätzlichen Geldern kann das Unternehmen die Frequenz der unangekündigten Stichprobenkontrollen erhöhen und die Schulungen der Zulieferer für die Einhaltung des Kodex‘ zu intensivieren.

Die Fast Fashion steht aufgrund ihrer Umweltauswirkungen vermehrt in der Kritik, aber auch die Arbeitsbedingungen werden bemängelt. Verschiedene Händler wurden durch Untersuchungen unabhängiger Medien zum Handeln veranlasst. So hat beispielsweise Boohoo Group nach einem Bericht über die Arbeitsbedingungen im britischen Leicester umfassende Maßnahmen eingeleitet.

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