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Veröffentlicht am
29.09.2017
Lesedauer
3 Minuten
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Shopping der Zukunft: Wie verändert der Online-Handel den Immobilienmarkt?

Von
DPA
Veröffentlicht am
29.09.2017

Der Vormarsch des Online-Handels führt zu zahlreichen Verschiebungen in den aktivsten Branchen des Immobilienmarktes: Die Textilsparte ist beispielsweise auf dem Rückzug, die Gastronomie sowie Gesundheits- und Beauty-Shops holen dagegen auf. Insgesamt werden nach Angaben von Arcadis, dem führenden globalen Planungs- und Beratungsunternehmen für "Natural and Built Assets", mehr Ladenflächen angeboten. Dies untermauern auch Zahlen des Maklerunternehmens JLL, denen zufolge im ersten Halbjahr 2017 bundesweit rund 247.000 Quadratmeter Ladenfläche neue Nutzer fanden (das sind 10.000 Quadratmeter mehr als im vergangenen Jahr).


Einzelhandelsimmobilien wie Shopping-Center sind als Anlageklasse nach wie vor gefragt. - CNCC


"Die Zahlen bestätigen den Trend, dass die Nachfrage nach Ladenflächen steigt", sagte Natalie Gojceta, Market Sector Leader Commercial Developers bei Arcadis. "Dabei sind die Wünsche der Verbraucher an die Geschäfte vor Ort eindeutig: Sie wollen Events, Unterhaltung und Kommunikation – genau die Komponenten, die das Online-Shopping nicht liefern kann."

Eigentümer von Shopping-Flächen reagieren auf diese erhöhte Nachfrage, aber oftmals sind ihre Möglichkeiten begrenzt. Viele Gebäude und Konzepte in Deutschland sind veraltet. Einen Bereich auszubauen, in dem zum Beispiel eine Modenschau präsentiert werden kann, ist oft nicht ohne größere, kostenintensive Umbauten möglich. Trotzdem sind Einzelhandelsimmobilien wie Shopping-Center als Anlageklasse nach wie vor gefragt. Insbesondere Fachmarkt-Center sind sehr beliebt. Auch hier hat der Trend, sich länger in angenehmer Atmosphäre dort aufhalten zu wollen, zugenommen. Die Folge sind sogenannte Hybrid-Center. Diese bewegen sich an der Schnittstelle zwischen klassischen Fachmarktzentren und modernen Shoppingcentern. Hybride Malls bieten oft Sitzgelegenheiten in öffentlichen Bereichen, teilweise gibt es Markthallenkonzepte und zentrale Aktionsflächen für Events.

Der boomende Online-Handel wirkt sich ebenfalls auf die Nachfrage von Logistikimmobilien aus. Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland rund drei Millionen Quadratmeter Logistik- und Lagerflächen neu vermietet. Nach Angaben des Immobilienberaters Jones Lang LaSalle sind das 20 Prozent mehr, als durchschnittlich in den vergangenen zehn Jahren.

"Neben großen Flächen außerhalb der Ballungszentren suchen vor allem Versand- und Transportunternehmen wie Amazon und DHL kleinere Flächen und Gebäude in der Nähe von Wohngebieten. Dadurch wollen sie ihre Kunden in immer kürzeren Zeiten beliefern können. Das Same-Day-Delivery ist auf dem Vormarsch", so Gordon Mauer, Market Sector Leader Manufactoring & Technology bei Arcadis.

Der Online-Handel verändert nicht nur die Shopping-Welt und deren Angebote, sondern aufgrund der Masse auch die Zustellungswege der Ware. Der Versandhändler Amazon testet beispielsweise bereits seit längerem Lieferdrohnen, der Logistikdienstleister Hermes setzt dagegen auf den Zustell-Roboter Starship.

"Effiziente Stadtlogistik wird die Branche in Zukunft immer mehr beschäftigen", erklärte Gordon Mauer. "Ebenso wie die Frage, wie Unternehmen ihre Warenlieferungsketten besser mit ihren Immobilienstrategien verknüpfen können."

Für den Büroimmobilien-Investmentmarkt bringt der verstärkte Fokus auf den Online-Handel und die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung ebenfalls einige Veränderungen mit sich. Zahlreiche Start-ups drängen auf den Markt und wollen Flächen, die "atmen", also je nach Geschäftsentwicklung mitwachsen oder schrumpfen. Flächenanbieter bevorzugen es dagegen, Mietverträge über mindestens zehn Jahre abzuschließen. Außerdem stellen erfolgreiche Co-Working-Anbieter das klassische Geschäftsmodell der Bürovermietung in Frage. Das Gemeinschaftsbüro, das man sich mit anderen teilt, ist immer mehr im Trend, da durch das Zusammensein eine neue Art von Produktivität entstehen kann.Das Vermietungsgeschäft wird dadurch kurzlebiger und dazu ein sehr bewegliches.

"Allein im ersten Halbjahr 2017 flossen gemäß Zahlen von JLL 40 Prozent von 10,6 Milliarden Euro, die in deutsche Gewerbeimmobilien investiert wurden, in Bürogebäude." Trotz der oben beschriebenen Entwicklungen "stehen Büroimmobilien nach wie vor sehr hoch in der Gunst der Anleger, auch wenn sich Zuschnitt und Ausstattung auf die Zukunft ausrichten werden müssen", sagt Meinhard Rudolph, Leader Business Advisory bei Arcadis.

Arcadis ist das führende globale Planungs- und Beratungsunternehmen für "Natural and Built Assets". Mit rund 27.000 Mitarbeitern in mehr als 70 Ländern erwirtschaften sie einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro.

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