Signa baut Elbtower mit David Chipperfield Architects

Nicht nur im Sportbereich hat Signa offenbar große Pläne. Mit dem Berliner Büro von Stararchitekt David Chipperfield plant das Unternehmmen von Karstadteigner René Benko nun den Bau von Hamburgs kommendem, höchsten Wahrzeichen: dem Elbtower.  

Rendering des von David Chipperfield Architects geplanten Elbtowers. - SIGNA

Nur ein Jahr nach der ersten Ankündigung für die Hochhauspläne an den Elbbrücken in der Hafen-City hat die Hansestadt die Entscheidung für den Bau getroffen. Bauherr ist die Signa Prime Selection AG. Baubeginn ist Anfang 2021, die geplante Fertigstellung ist für Mitte 2025 vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 700 Millionen Euro. 

233 Meter hoch, soll der Elbtower ein unverwechselbarer Kristallisationspunkt in Hamburg werden. Er bilde nicht nur einen Abschluss der Hafen-City-Entwicklung, sondern ist gleichzeitig Auftakt für den Eingang zum Zentrum Hamburgs.

Zusammen mit der neuen U- und S-Bahn-Station Elbbrücken wird er zu einem neuen städtischen Knotenpunkt, der bis in die künftigen Stadtentwicklungsräume Billebogen und Grasbrook ausstrahlen werde, heißt es seitens Stadt und Bauherr.

Im Rahmen einer finalen Juryentscheidung am 31. Januar konnte sich Signa unter den drei Bietern durchsetzen. Dass sich der Entwurf von David Chipperfield Architects Berlin mit Respekt in Hamburgs Baukultur und berühmter Stadtsilhouette einbettet, hat die Jury offensichtlich überzeugt. 

Mit dem Entwurf von David Chipperfield Architects Berlin, die für Signa schon das Kaufhaus Tyrol in Innsbruck und das Projekt WaltherPark in Bozen entworfen haben, konnte sich der österreichische Immobilienkonzern im komplexen Auswahlverfahren für die Hochhausbebauung an den Elbbrücken durchsetzen.

Als mischgenutztes Hochhaus mit rund 104.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche soll sich der Elbtower von einem öffentlichen, vielfältig genutzten Sockel mit Entertainment- und Edutainmentflächen, Einzelhandel und Gastronomie über halböffentliche Nutzungen wie Hotel, Boarding House, Fitness- und Wellnessbereiche, Kinderland und Co-Working-Flächen und Büroflächen entwickeln. 

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