Sister's Closet: Luxuskleidung zum Mieten

​Das Kölner Startup Sister's Closet bietet auf seiner Sharing-Plattform Highend-Produkte aus dem Modebereich als Mietware an.

Screenshot Sister's Closet Instagram Page

Die Idee, das Prinzip der Sharing Economy auch auf Luxus- und Designerartikel zu übertragen, kam Gründerin Sarah Hillemann während der Recherche für ihre Masterarbeit. Dabei stellte sie fest, dass es international immer mehr Geschäftsmodelle gibt, die auf das Teilen von Mode setzen. Diese Idee greift Sister's Closet nun für den deutschen Markt auf. "Über die Plattform können Frauen Designertaschen und -kleidung vermieten, mieten und so miteinander teilen, um sich öfter auch mal etwas Besonderes zu gönnen, ohne Unsummen investieren zu müssen", erklärt Hillemann.

Das Tauschen und Verleihen von Kleidung an die Schwester oder die beste Freundin war schon immer eine günstige Möglichkeit, für Abwechslung in der Garderobe zu sorgen. Diese Idee übersetzt Sister's Closet in eine Online-Plattform. Der Mietpreis orientiert sich dabei am Zustand, an der Nachfrage und am Neupreis des jeweiligen Artikels. Die Mietdauer beträgt maximal drei Wochen. Dabei bietet das Startup einen Rundum-Service für den Vermieter an, der die Aufbewahrung, das Verschicken, die Reinigung und kleinere Reparaturen des Designerartikels übernimmt. Auch Produktfotos und Texte erstellt das Team von Sister's Closet. Der Eigentümer erhält  dabei 50 % des Mietpreises, die andere Hälfte geht an das Startup. Besonders beliebt sind Produkte von Marken wie Gucci oder Saint Laurent, die oft schon Monate im Voraus ausgebucht sind.

In Zukunft konzentriert sich das Team von Sister's Closet weiter auf Wachstum und begibt sich auf die Suche nach Investoren, um ihrem Ziel, der größte virtuelle Kleiderschrank für Designermode in Deutschland zu werden, ein Stück näher zu kommen.

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