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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
25.07.2019
Lesedauer
3 Minuten
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SMCP: beschleunigtes Umsatzwachstum im zweiten Quartal

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
25.07.2019

SMCP, Inhaber der Modemarken Sandro, Maje und Claudie Pierlot, berichtete am Donnerstag über eine Beschleunigung des Umsatzwachstums im zweiten Quartal und bestätigte sein Jahresziel.

Maje


Der Umsatz von SMCP, das hauptsächlich von der chinesischen Handelsgruppe Shandong Ruyi gehalten wird, stieg im zweiten Quartal um 10,1 % auf 265,7 Mio. Euro (+9,5 % im ersten Halbjahr), nach einem Plus von 9 % im ersten Quartal.   

Die Gruppe teilte mit, dass sie im zweiten Quartal in Frankreich wieder auf Wachstumskurs gewesen sei. Der Umsatz in Frankreich stieg im zweiten Quartal um 0,5 % auf 87,5 Mio. Euro, getrieben durch das Wachstum von Sandro und Maje, konnte aber den Rückgang im ersten Quartal nicht ausgleichen (minus 1,8 % im ersten Halbjahr).

Mit Blick auf die wichtigsten Märkte stieg der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten und Afrika im Quartal um 8 % auf 79,4 Mio. Euro, obwohl er im Vergleich zum ersten Quartal leicht rückläufig war. Im ersten Halbjahr betrug der Anstieg 9,2 %. Dies sei insbesondere auf die schwierigen Marktbedingungen in Großbritannien, das von den Unsicherheiten im Zusammenhang mit Brexit betroffen ist, und die Schweiz, wo sich der Tourismus abgeschwächt hat, zurückzuführen. Spanien, Italien und Deutschland hingegen "waren weiterhin sehr dynamisch".
 
Die Region Amerika stieg um 19,3 % auf 37 Mio. Euro bzw. 14 % im Halbjahr;  wohingegen diese Prozentsätze währungsbedingt bei 13,3 % bzw. 7,2 % lagen. Das Unternehmen sagte, dass die Region Amerika aufgrund der Verlangsamung des Tourismus in Schwierigkeiten geraten sei, es sich jedoch trotzdem um eine solide Leistung handele, wenn auch unterstützt durch die Eröffnung neuer Geschäfte.
 
Gleichzeitig wuchs die Region Asien-Pazifik um 24,6 % auf 61,8 Mio. Euro und im ersten Halbjahr um 28,5 %. Dies ist langsamer als vor einem Jahr, was aber auch an einem enormen Wachstum von fast 50 % im zweiten Quartal des vergangenen Jahres in dieser Region lag. Während Festland China im zweiten Quartal vorankam, belasteten Demonstrationen in Hongkong den Umsatz in diesem Land. Allerdings, sagte das Management über die Asien-Pazifik-Region im Allgemeinen, dass "sehr deutliche Fortschritte im Digitalen erreicht wurden, einschließlich vielversprechender Ergebnisse auf JD.com".
 
Nach Marken wurden die deutlichsten Zuwächse im zweiten Quartal von Sandro und Maje erzielt. Das Quartalswachstum von Claudie Pierlot fiel geringer aus als im ersten Quartal.
 
Der Umsatz von Sandro stieg im zweiten Quartal um 10 % auf 129,9 Mio. Euro, gegenüber 8 % im ersten Quartal. SMCP erwartet, dass die Marke wieder wachsen wird, insbesondere aufgrund der kürzlich angekündigten Partnerschaft mit Farfetch. Maje setzte seine Dynamik fort und wuchs im zweiten Quartal um 12 % auf 105,4 Mio. Euro; im ersten Halbjahr beträgt der Anstieg 11,9 %, dank der Eröffnung neuer Filialen.
 
Der Umsatz von Claudie Pierlot stieg jedoch nur um 4,9 % auf 30,4 Mio. Euro und war damit weniger dynamisch als im ersten Quartal. Im ersten Halbjahr betrug der Anstieg 8 %. Grund waren "der Mangel an klaren Sommerstücken in der Frühjahr/Sommer-Kollektion und eine geringere Präsenz in schnell wachsenden internationalen Märkten", doch die Marke eröffnete weiterhin neue Geschäfte im Ausland.

President und CEO Daniel Lalonde erklärte, dass sich das Unternehmen auf den Vollpreisverkauf und "die Beschleunigung unserer digitalen Entwicklung durch Partnerschaften mit JD.com und Farfetch, die die wachsende Präsenz der Gruppe im digitalen Bereich perfekt ergänzen", konzentriere.

Die Gruppe, die sich im so genannten "zugänglichen" Luxussegment positioniert hat, strebt für 2019 ein Umsatzwachstum zwischen +9 % und +11 % bei konstanten Wechselkursen sowie eine stabile bereinigte Ebitda-Marge gegenüber 2018 ohne Berücksichtigung der Akquisition der Herrenbekleidungsmarke De Fursac an.

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