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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.06.2020
Lesedauer
2 Minuten
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SMCP nimmt staatlich verbürgtes Darlehen in Höhe von EUR 140 Millionen in Anspruch

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
24.06.2020

Der Konzern SMCP kündete am Freitag an, dass er mit seinem Bankenpool eine Einigung erzielt habe, um ein staatlich verbürgtes Darlehen in Höhe von EUR 140 Millionen aufzunehmen. Ein bedeutender Betrag, der es dem Mutterkonzern von Sandro, Maje, Claudie Pierlot und De Fursac ermöglichen soll, den konjunkturellen Schwierigkeiten nach der Krise zu trotzen. Die Lage scheint für Modemarken in der Tat nicht einfach zu sein … Und SMCP ist ein Schwergewicht der Branche.


Claudie Pierlot-Store an der Avenue des Champs-Elysées in Paris - OG FNW


Insgesamt überblickte der Konzern am Ende des ersten Quartals des Geschäftsjahrs (Stichtag: Ende März) 1632 Stores weltweit, 522 davon in Frankreich. Die meisten Verkaufsstellen, sei es in China, den USA oder in Europa, waren während der Lockdown-Phase zwei Monate lang geschlossen. Obwohl sich der Konzern nicht über die im betroffenen Zeitraum angefallenen Verluste äußert, verzeichnete er im ersten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Umsatzeinbruch um 16,7 Prozent auf EUR 228 Millionen.

Das umfangreiche Darlehen verschafft dem Unternehmen in dieser sehr angespannten Lage frische Luft. Um das zu 90 Prozent vom Staat verbürgte Darlehen in Anspruch nehmen zu können, verhandelte der Konzern der chinesischen Shandong Ruyi-Gruppe mit einem Bankenpool aus 12 Banken: BNP Paribas, Crédit Agricole CIB, Crédit Agricole IDF, LCL, HSBC, Caisse d ́Epargne IDF, Commerzbank, Société Générale, Arkéa Banque, Bank of America, Bred und Crédit du Nord.

Natürlich müssen diese EUR 140 Millionen wieder zurückbezahlt werden. Der Konzern erklärte, das Darlehen habe eine "Laufzeit von einem Jahr" und "eine Verlängerung um 5 zusätzliche Jahre" sei möglich. SMCP verpflichtete sich im Gegenzug dazu, für die Jahre 2020 und 2021 keine Dividenden auszuschütten. Darüber hinaus verhandelte SMCP mit dem Bankenkonsortium eine Aussetzung seiner Finanz-Covenants für das Geschäftsjahr 2020 und eine Lockerung der Covenants für das Jahr 2021.


Maje-Store an der Avenue des Champs-Elysées in Paris - FNW /OG



Diese Flexibilität ist sicherlich entscheidend für den Erfolg dieser Maßnahmen. Das Darlehen macht über 10 Prozent des Umsatzes im Geschäftsjahr 2019 (EUR 1,132 Milliarden) aus. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern einen Reingewinn in Höhe von EUR 59,4 Millionen. Er war mit EUR 387 Millionen verschuldet (Verhältnis der Nettofinanzverschuldung im Vergleich zum Brutto-Betriebsüberschuss: 2,2x). Mit dem neuen Darlehen übersteigt dieses Verhältnis den symbolischen Wert von 4x.

96 Prozent des Ladenparks des von Daniel Lalonde geführten Konzerns sind wieder geöffnet und das Unternehmen hatte bereits Maßnahmenpläne angekündigt und von einer Optimierung des Ladennetzwerks gesprochen. Am 23. Juni präzisierte er nun, dass er damit die „Senkung der Betriebskosten, die Anpassung der Kollektionspläne und die Förderung des Onlinehandels" bezwecke. SMCP will die "Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit" durch seine "finanzielle Flexibilität" stützen. In den kommenden Monaten muss der Konzern somit Vorsicht walten lassen, um das Beste aus dem Ertragspotenzial seiner vier Marken holen zu können.
 

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