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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
24.03.2021
Lesedauer
2 Minuten
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SMCP profitiert 2020 von Kostensenkungen, China und Online-Verkäufen

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
24.03.2021

Der Eigentümer von Sandro, Maje, Claudie Pierlot und De Fursac schloss 2020 besser ab als erwartet und übertraf die Prognosen.

Sandro


Trotz der verheerenden Auswirkungen der Lockdowns und der damit verbundenen Filialschließungen profitierte das Unternehmen von Kostensenkungsmaßnahmen, die ihm mehr als 100 Millionen Euro einbrachten, sowie von stärkeren Online-Verkäufen.

Der bereinigte Jahresgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist zwar um fast 40 % gesunken, erzielte aber auf dieser Basis noch immer einen Gewinn von 179 Mio. Euro. Analysten hatten mit weniger als 128 Mio. Euro gerechnet.

Aber trotz der Kosteneinsparungen wurden die Ergebnisse durch einen starken Umsatzrückgang in Verbindung mit einer Verringerung der Bruttomarge um 3,8 Prozentpunkte (70,8%) beeinträchtigt. Dies war auf verstärkte Rabattaktionen und Off-Price-Verkäufe zur Reduzierung der Lagerbestände zurückzuführen.

Das Nettoergebnis brach auf einen Verlust von 102,2 Mio. Euro ein, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 43,7 Mio. Euro erzielt worden war; ohne Berücksichtigung bestimmter Einmaleffekte betrug der Nettoverlust jedoch nur 39,6 Mio. Euro.

Der ausgewiesene Umsatz sank um 22,9 % auf 873 Mio. Euro, einschließlich Währungseinflüssen von -0,4 % und dem Beitrag von De Fursac von +1,5 %. Auf organischer Basis sank der Umsatz um 23,9%. In der zweiten Jahreshälfte kam es jedoch zu einer deutlichen Erholung auf dem chinesischen Festland, so dass der Umsatz dort im Gesamtjahr um 3,5 % und allein im zweiten Halbjahr um 24,5 % stieg. Wie bereits erwähnt, erwies sich auch das digitale Geschäft weltweit als stark und verzeichnete ein Umsatzwachstum von 27,6 %.

Betrachtet man die einzelnen Marken, so erwirtschaftete Sandro ein bereinigtes EBITDA von 91,8 Millionen Euro, verglichen mit 141 Millionen Euro vor einem Jahr. Maje erzielte 75,2 Millionen Euro, gegenüber 119,9 Millionen Euro zuvor. Die übrigen Marken erwirtschafteten 12,6 Millionen Euro, gegenüber 25,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Das Unternehmen gab nicht die üblichen Details über die individuelle Performance jedes einzelnen Labels bekannt, was allerdings kaum überrascht, wenn man bedenkt, dass 2020 ein Jahr war, in dem es schwer war, die Marken anhand normaler Metriken zu beurteilen. Aber wenn man sich die EBITDA-Zahlen ansieht, ist es klar, dass die beiden größten Marken, Sandro und Maje, weiterhin das Geschäft dominieren. Die gesamte bereinigte EBITDA-Marge lag bei 20,6 %, die von Sandro und Maje jedoch bei 22,2 % bzw. 22,3 %. Die anderen Marken lagen bei deutlich niedrigeren 10,3 %.

SMCP gab angesichts der anhaltenden Unsicherheit und der neuen Welle von Coronavirus-Infektionen in Europa keine Prognose für das laufende Jahr ab.

Aber CEO Daniel Lalonde sagte: "Wie erwartet wurde unser Jahresergebnis durch die Pandemie stark beeinträchtigt. Nichtsdestotrotz hat die Gruppe ihre Reaktionsfähigkeit bewiesen, indem sie sofort starke Maßnahmen auf Kostenseite umsetzte und den E-Commerce stärkte, was es uns ermöglichte, die Auswirkungen zu begrenzen. Am Ende des Jahres haben wir einen neuen strategischen Plan angekündigt, der unsere Marken auf die neue Welt ausrichten wird. SMCP ist gut positioniert, um die Wachstumschancen aller Märkte zu nutzen, und ich bin zuversichtlich, dass unsere talentierten Teams unseren Weg fortsetzen werden, um SMCP zu einem globalen Marktführer im Bereich des zugänglichen Luxus zu machen."

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