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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
29.04.2019
Lesedauer
2 Minuten
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SMCP profitiert vom globalen Wachstum, verzeichnet jedoch Rückgang in Frankreich

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
29.04.2019

Die Muttergesellschaft der Modemarken Sandro, Maje und Claudie Pierlot (SMCP) meldete am Montag für das erste Quartal ein Umsatzplus von 9 %, mit einem währungsbereinigten Anstieg von 7,2 %, was zeigt, dass der französische Mode-Einzelhandelsriese "ein weiteres robustes Quartal trotz eines schwierigen Umfelds in Frankreich" erreichen konnte.

Maje


Das Unternehmen erzielte ein zweistelliges internationales Umsatzwachstum, das von einer "hervorragenden Performance" in der Region Asien-Pazifik mit einem erstaunlichen währungsbereinigten Anstieg von 28,4 % getragen wurde.

Insgesamt war das internationale flächenbereinigte Umsatzwachstum positiv, wobei die Performance in Asien-Pazifik das Ergebnis steigerte und weniger Preisabschläge (aufgrund der guten Resonanz auf die SS19-Kollektionen) ebenfalls diese Entwicklung förderten.

Der Umsatz im ersten Quartal erreichte 274,6 Mio. Euro, da das Unternehmen 111 direkt betriebene Filialen auf der ganzen Welt eröffnete und den Umsatz pro Quadratmeter an bestehenden Standorten erhöhte. In Frankreich ging der Umsatz jedoch um 3,9 % auf 96 Mio. Euro zurück, was durch einen Rückgang des Tourismus aufgrund der Gelbwesten-Proteste und durch allgemeine Zurückhaltung der Verbraucher beeinträchtigt wurde.

Der Rest der EMEA-Region federte diesen Rückgang jedoch ab, der Umsatz stieg dort währungsbereinigt um 9,9 %, bzw. 10,4 % auf 79,4 Mio. Euro.

In Nord- und Südamerika betrug das währungsbereinigte Wachstum nur 1 %, aber Wechselkurseffekte trugen dazu bei, dass der Umsatz um 8,4 % auf 31,7 Mio. Euro stieg. Und in der Region Asien-Pazifik stieg der ausgewiesene Umsatz um 32,3 % auf 67,5 Mio. Euro.

Das stärkste Wachstum nach Marken verzeichnete die Gruppe bei Maje mit einem Anstieg um 11,9 % auf 106,9 Mio. Euro oder einem währungsbereinigten Anstieg um 9,8 %. Die größte Marke Sandro stieg auf ausgewiesener Basis um 6,2 % auf 132,5 Mio. Euro bzw. 4,3 % währungsbereinigt. Und die kleinere Marke Claudie Pierlot stieg um 10,9 % auf 35,2 Mio. Euro.

CEO Daniel Lalonde war in seinen Ausführungen recht zurückhaltend: "Die Umsätze im ersten Quartal liegen im Rahmen unserer Erwartungen, und wir sind besonders zufrieden mit unserer Performance in der Region Asien-Pazifik, die das große internationale Potenzial unserer Marken und ihre immer größer werdende Attraktivität zeigt.

In Frankreich haben wir die Optimierung unseres Netzwerks erfolgreich vorangetrieben und gleichzeitig in die Renovierung wichtiger Stores investiert. Weltweit haben wir unseren Accessoire-Verkauf weiterentwickelt und unsere digitale Strategie gefördert, wie beispielsweise mit einer neuen Partnerschaft mit JD.com auf dem chinesischen Festland.

In den kommenden Quartalen werden wir uns weiterhin auf unsere wichtigsten Prioritäten für 2019 konzentrieren, darunter die Förderung des Einzelhandels, die Beschleunigung unserer digitalen Transformation und die Stärkung unserer internationalen Plattform zur Unterstützung von Wachstumschancen im Einklang mit unseren strategischen Zielen."

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