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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
29.01.2020
Lesedauer
2 Minuten
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SMCP stagniert zu Hause und wächst im Ausland

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
29.01.2020

Bei unverändertem Konsolidierungskreis und konstanten Wechselkursen steigerte das Mutterhaus von Sandro, Maje, Claudie Pierlot und De Fursac seinen Umsatz im Vergleich zu 2018 um 8,7 Prozent auf EUR 1,131 Milliarden.


Die Gruppe eröffnete 2019 über 90 Verkaufsstellen, hauptsächlich im Raum Asien/Pazifik - DR


Unter der Führung von Daniel Lalonde erzielte der Konzern nach veröffentlichten Daten ein Umsatzplus von 11,3 Prozent durch "positive Wechselkurseffekte von +1,3 Prozent und den Beitrag der seit September 2019 konsolidierten Marke De Fursac in Höhe von +1,2 Prozent".

"2019 haben wir durch die Stärke unserer Marken, unserer Teams und unseres Business Models ein starkes Wachstum vorgelegt, trotz der immer schwierigeren Marktbedingungen, besonders in Paris und in Hongkong", erklärte der Geschäftsführer. "Während Sandro und Maje erneut ein starkes Wachstum im zweistelligen Bereich erzielten, gelang Claudie Pierlot der Auftakt der Transition zur globalen Marke. 2019 blieben wir auf Kurs mit der Stärkung unserer Plattform in China, dem Ausbau der Accessoires, der Bereicherung der Omnichannel-Kundenerfahrung und der Schaffung der Grundlagen für eine solide Nachhaltigkeitspolitik".

Die Like-for-Like-Geschäftstätigkeit, in der die Veränderung des Umfangs und der Einführungsfrequenz neuer Produkte miteinfließt, entwickelte sich stabil (-0,1 Prozent).

SMCP hob die negativen Auswirkungen der Protestbewegungen in Hongkong und vor allem der Streiks in Frankreich hervor. In Frankreich ging der Umsatz bei gleichbleibendem Konsolidierungsumfang und konstanten Wechselkursen um 0,7 Prozent zurück auf weniger als EUR 385 Millionen. In den anderen europäischen Ländern ergab sich ein Plus von 9,8 Prozent. Doch die wachstumsstärkste Region bleib der Raum Asien/Pazifik. Hier erzielte der Konzern ein Plus von über 25 Prozent mit einem Umsatz von EUR 259 Millionen. Im Raum Amerika erwirtschaftete SMCP mit EUR 150 Millionen 6,7 Prozent mehr Umsatz als in der Vergleichsperiode.

Bei den einzelnen Marken ergibt sich folgendes Bild: Sandro kletterte um 8,7 Prozent auf EUR 550 Millionen. Maje erzielte bei vergleichbarem Konsolidierungsumfang und Wechselkurs ein Plus von fast 10,9 Prozent (EUR 439 Millionen). Seit der Einbindung von De Fursac im vergangenen September werden die Ergebnisse von Claudie Pierlot und De Fursac gemeinsam veröffentlicht. Hier fiel das Wachstum mit +3 Prozent auf EUR 142 Millionen bescheidener aus.

Der Konzern verwies darauf, dass "2019 auch von einem erneuten Anstieg des E-Commerce-Umsatzes" geprägt wurde. Der Onlinehandel machte 14,9 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe aus (ein Anstieg um +20 Basispunkte im Vergleich zu 2018). Parallel dazu legten die Accessoires mit +18,4 Prozent stark zu, in erster Linie bei Maje und Claudie Pierlot. Somit muss zur Erklärung der harzenden Entwicklung bei Claudie Pierlot eher die Kategorie Prêt-à-porter unter die Lupe genommen werden.

Der Konzern im Mehrheitsbesitz des chinesischen Unternehmens Shandong Ruyi setzt sich eine EBITDA-Marge zwischen 15,5 und 16 Prozent zum Ziel. Die detaillierten Jahresergebnisse werden am 25. März veröffentlicht und am 2. April enthüllt Daniel Lalonde den Investoren seinen neuen Fahrplan.

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