×
11 302
Fashion Jobs
MARC CAIN
HR Specialist - Employer Branding (gn)
Festanstellung · BODELSHAUSEN
GERRY WEBER
CRM-Spezialist (w/m/x) E-Commerce
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
IT - Projektmanager (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
IT - Inhouse Consultant (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Ausbildung Zum/Zur Fachinformatiker/-in Für Systemintegration 2023 (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
HR Business Partner (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Business Analyst Merchandise Management (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Web Analyst E-Commerce (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Sales Manager Bayern (w/m/x)
Festanstellung · MÜNCHEN
GERRY WEBER
Financial Controller (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Merchandise Planner (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Merchandise Manager E-Commerce (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
HUGO BOSS AG
Head of Global Sales Office (M/F/D)
Festanstellung · METZINGEN
PUMA
Manager Internal Audit
Festanstellung · Herzogenaurach
OTTO PAYMENTS GMBH
Compliance Manager | Geldwäsche- Und Betrugsprävention | Payments (W/M/D)
Festanstellung · HAMBURG
SNIPES
Teamlead Buying Apparel (M/W/D)
Festanstellung · KÖLN
GERRY WEBER
HR Business Partner (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Business Analyst Merchandise Management (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
IT - Projektmanager (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Sales Manager Bayern (w/m/x)
Festanstellung · MÜNCHEN
GERRY WEBER
IT - Inhouse Consultant (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
GERRY WEBER
Ausbildung Zum/Zur Fachinformatiker/-in Für Systemintegration 2023 (w/m/x)
Festanstellung · HALLE (WESTFALEN)
Werbung
Von
DPA
Veröffentlicht am
11.06.2014
Lesedauer
3 Minuten
Teilen
Herunterladen
Artikel herunterladen
Drucken
Drucken
Textgröße
aA+ aA-

Spanische Modeketten erobern weltweit die Einkaufsstraßen

Von
DPA
Veröffentlicht am
11.06.2014

Spanien kleidet die Welt. Mit atemberaubender Geschwindigkeit haben spanische Modeketten wie Zara, Mango oder Desigual sich in den Einkaufsstraßen rund um den Globus ausgebreitet. Ob in New York, Schanghai, Paris oder Berlin: Es gibt kaum eine Metropole, in der die Spanier nicht mit ihren Modeläden präsent sind. «Wenn die wirtschaftliche Macht eines Landes sich nach der Präsenz ihrer Unternehmen in den Shopping-Zentren der Welt bemäße, hätte Spanien einen Platz in der G7-Gruppe sicher», meinte jüngst die Madrider Zeitung «El País».

Pull&Bear in Amsterdam (Foto: Inditex) - Foto: Inditex


Die spanischen Ketten führen ihren Erfolg unter anderem darauf zurück, dass sie alle Phasen der Wertschöpfung - vom Entwurf der Kleidungsstücke über die Herstellung und den Vertrieb bis hin zum Verkauf - unter einem Firmendach vereinigen. «Dies ermöglicht es uns, in kürzester Zeit die Wünsche der Kunden aufzugreifen und unser Angebot entsprechend auszurichten», betont der Textilkonzern Inditex, der mit seiner Kette Zara zum weltweit größten Modeanbieter aufgestiegen ist.

Während Spanien in den vergangenen Jahren unter der Wirtschaftskrise litt, erzielten die Modeketten satte Gewinne. Sie nutzten die Krise in ihrem Heimatland zur Expansion im Ausland. Inditex beschäftigt nach eigenen Angaben 500 Designer, die die neuesten Modeströmungen und die Präferenzen der Kunden aufgreifen. Allein im vorigen Jahr entwarfen sie 50 000 Modelle, die schnell produziert und zu moderaten Preisen verkauft werden.

Zu Inditex gehören neben Zara weitere Marken wie Pull&Bear, Massimo Dutti oder Bershka. Der Konzern verfügt heute über 6300 Läden in 87 Ländern. Begonnen hatte die Erfolgsgeschichte 1975 mit der Eröffnung eines Kleidergeschäfts namens Zara in der nordwestspanischen Hafenstadt La Coruña. Daraus wurde ein Weltkonzern mit fast 130 000 Beschäftigten. Gründer Amancio Ortega (78) ist nach einer Aufstellung der US-Zeitschrift «Forbes» mit einem geschätzten Vermögen von 46,8 Milliarden Euro der viertreichste Mann der Welt.

Die Chefs der Konkurrenten Mango (Isak Andic) und Desigual (Thomas Meyer) hielten ebenfalls Einzug in die Milliardärs-Liste des Blattes. Ihr Vermögen beträgt zwar nur einen Bruchteil der Besitztümer des Zara-Gründers, aber sie haben mit Ortega eines gemeinsam: Sie geben keine Interviews und meiden die Öffentlichkeit.

Mango hatte seinen ersten Laden 1984 in Barcelona eröffnet und sich in der Anfangszeit vor allem an junge Frauen in Großstädten gewandt. Mittlerweile bietet der Konzern auch Kleidungsstücke für Männer und Kinder an und kommt auf 2500 Läden in 109 Ländern. Er erzielt 83 Prozent seines Umsatzes außerhalb Spaniens und ist damit noch internationaler als Zara. Mango unterscheidet sich auch in einem anderen Punkt vom Konkurrenten: Während Zara wenig Wert auf klassische Werbung legt, lässt Mango Stars wie Penélope Cruz, Scarlett Johansson oder Kate Moss für seine Modelle werben.

Die Kette Desigual ist kleiner als Zara oder Mango, hebt sich mit den leuchtenden Farben und schrägen Mustern seiner Kollektionen aber deutlich von der Konkurrenz ab. Das Unternehmen erzielt noch einen großen Teil seines Umsatzes innerhalb Spaniens, expandiert aber rasch auf den internationalen Märkten. Die von dem gebürtigen Schweizer Thomas Meyer gegründete Kette verkauft ihre Produkte nicht nur in eigenen Läden, sondern auch in Zentren, in denen die Marken verschiedener Hersteller angeboten werden.

Die Anfänge des Unternehmens sind längst zu einer Legende geworden: Meyer nähte Anfang der 80er Jahre auf Ibiza aus Reststücken aufgetragener Jeans Jacken zusammen, die zu einem großen Renner wurden. Wenig später entwarf er seine erste Kollektion und eröffnete den ersten Laden auf Ibiza. Die Firma verlegte ihren Sitz später auf das Festland nach Barcelona. Konzernchef Meyer fährt nach Informationen der Zeitung «El Mundo» mit dem Rad zur Arbeit, verabscheut Krawatten und gibt sich im Betrieb wie ein Mitarbeiter unter vielen.

Copyright © 2022 Dpa GmbH