Sport Voswinkel muss 22 Standorte schließen

Sport Voswinkel will die im April beim Amtsgericht Dortmund beantragte Sanierung in Eigenverwaltung fortsetzen. Im Zuge dessen müssen 22 der 72 Filialen geschlossen werden.

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Die Sanierung der Sport Voswinkel GmbH & Co. KG geht damit planmäßig weiter. Es ist beabsichtigt, dass der Insolvenzplan in Kürze beim Amtsgericht eingereicht wird. Die Restrukturierungsmaßnahmen sehen auch die Beendigung der Mietverträge von 22 Filialen zum 31. Oktober vor.

Zudem werden das Warenverteilzentrum in Bochum und die Zentrale in Dortmund personell verkleinert. Insgesamt sind 275 Arbeitsplätze davon betroffen.

"Wir bemühen uns weiterhin, für die betroffenen Filialen einen Käufer zu finden und so möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Zurzeit prüfen wir die vorliegenden Angebote", sagt Marcus Neul, Geschäftsführer der Sport Voswinkel GmbH & Co. KG.

Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter von Sport-Voswinkel werden ab 1. August somit wieder vom Unternehmen gezahlt. Während des Schutzschirmverfahrens hatte die Agentur für Arbeit die Zahlungen übernommen.

Die unternehmerische Verantwortung tragen weiterhin Anna-Lena Schulte-Angels und Marcus Neul. Ihnen zur Seite gestellt ist der Sanierungsexperte Dr. Lorenzo Matthaei von der Kanzlei Finkenhof Rechtsanwälte.

Als Sachwalter wurde Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger von der Kanzlei White & Case bestellt.

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