Sports Direct kauft 11 Prozent von French Connection

Mike Ashley's Sports Direct hält jetzt einen Anteil von 11 Prozent an French Connection. Das wirft neue Fragen und auch Spekulationen über die Zukunft des Modeeinzelhändlers auf.


Mike Ashley's Sports Direct hält jetzt einen Anteil von 11 Prozent an French Connection. - DR

Der Kauf kam, nachdem Finanzinvestor Schroders, der zweitgrößte Aktionär der Firma, seinen gesamten Anteile mit 9,27 Prozent verkauft hatte und Ashley weitere 2 Prozent auf den offenen Markt dazukaufte. Eine Börsenmitteilung zeigt, dass Sports Direct jetzt eine Gesamtbeteiligung von 11 Prozent der Aktien erworben hat. Eine Strategie, die bisher für den Aufbau von Beständen in Debenhams und Tesco verwendet wurde.
 
Größter Aktionär ist allerdings weiterhin Stephen Marks, der 42 Prozent der Anteile hält. Marks hatte vor 44 Jahren das Unternehmen ins Leben gerufen und ist seit dem Aufstieg von Fast-Fashion-Marken wie ASOS und Zara um die Wiederbelebung von French Connection bemüht.
 
Die French Connection-Anteile liegen derzeit unter 40 Pence (46 Cent), lagen im Mai 2014 schon einmal bei 90 Pence. Das Unternehmen musste jahrelang mit sinkenden Umsätzen und Verlusten kämpfen. Zudem gab es klagen über ein ineffizientes und teilweise Entscheidungen blockierendes Management..
  
Schroders war ein langfristiger Investor des Unternehmens und der Verkauf der Beteiligung führte zu Spekulationen über ein mögliches Übernahmeangebot für das Unternehmen. Es ist unklar, ob Sports Direct-Chef Mike Ashley an einem Übernahmeangebot für den Einzelhändler interessiert ist.
 

Copyright © 2019 FashionNetwork.com Alle Rechte vorbehalten.

Mode - AccessoiresMode - SchuheSportDenimLingerieBademodeBrillenBusiness
NEWSLETTER ABONNIEREN