Starker Euro belastet Ray-Ban Konzern Luxottica

Der vor der Fusion mit Essilor stehende Brillenhersteller Luxottica hat im ersten Halbjahr unter dem starken Euro gelitten. Umsatz und Gewinn gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück, wie der Hersteller von Ray-Ban Brillen am Montagabend in Mailand mitteilte. Auf Basis stabiler Währungskurse hätten sie zugelegt. An seiner Prognose für 2018 hält Verwaltungsratschef Leonardo Del Vecchio weiter fest. Allerdings sind bei dem angepeilten Umsatzplus Währungseffekte bereits ausgeklammert.

Facebook/Luxottica

Unterdessen steuert der weltgrößte Brillen-Hersteller Luxottica weiterhin auf seinen Zusammenschluss mit dem Brillenglas-Produzenten Essilor zu. Die Frist war zuletzt auf Ende Juli verschoben worden. Man sei in der Endphase der Gespräche mit den Wettbewerbshütern in China und der Türkei, hieß es nun. Zumindest die Zustimmung aus China erwartet Del Vecchio bis Ende des Monats. Zu Luxottica gehört unter anderem die Marke Ray-Ban, der Konzern stellt aber auch Gestelle für Luxusmarken wie Armani, Chanel oder Prada her.

Im ersten Halbjahr sank der Umsatz des Konzerns um fast acht Prozent auf 4,55 Milliarden Euro. Bei stabilen Währungskursen hätte hier ein Zuwachs von 0,3 Prozent gestanden. Der operative Gewinn ging um zwölf Prozent auf 763 Millionen Euro zurück. Der Überschuss sank um knapp sechs Prozent auf 530 Millionen Euro – ohne Währungseffekte hätte er um zehn Prozent zugelegt.

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