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Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
19.07.2022
Lesedauer
4 Minuten
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Starkes Comeback von Pure London und Scoop in London

Übersetzt von
Aline Bonnefoy
Veröffentlicht am
19.07.2022

​Die erste eigenständige Ausgabe der Pure London seit Ausbruch der Pandemie startete am Sonntag und Montag in der riesigen Olympia-Anlage erfolgreich durch. Auch die Schwesterveranstaltung Scoop, die im selben Gebäude unabhängig davon organisiert wurde, landete einen Erfolg.


Photo: Sandra Halliday


Ganz wie gewohnt sah es in den Gängen der Pure London zwar nicht aus, ließen sich einige Besucher doch durch die Hitzewarnung in London abschrecken (ungeachtet der mehr leistungsstarken Klimaanlage und der zahlreichen erfrischenden Getränke vor Ort). Somit fühlte sich die Show etwas kleiner an als in ihrer Vor-Pandemie-Version.

Doch herrschte sowohl bei den Marken als auch bei den Einkäufern, die mit Fashionnetwork.com sprachen, eine sehr positive Stimmung. Der Grundtenor war, dass die geographische Nähe der Pure und der Scoop eine gute Sache sei, auch die rekordhohe Auswahl internationaler Marken wurde positiv bewertet und die Besucherströme seien qualitativ gewesen.

Zu bemängeln waren für die Aussteller die kleiner wirkende Show und die Abwesenheit einiger Big Player, die unumgänglich sind, um große Einkäufer anzuziehen.

Doch der Optimismus der Veranstalterin Gloria Sandrucci war ansteckend: "Ich habe noch Gänsehaut von gestern", erklärte sie am Montag. "Diese Energie, der unglaubliche Kick ab dem Moment der Eröffnung.” Das Unternehmen veröffentlicht zwar keine genauen Besucherzahlen, doch gab Sandrucci zu Protokoll, sie sei "überwältigt durch die Anzahl Besucher, die durch die Tür kamen und auch durch die Qualität der Einkäufer". Weiter ist sie überzeugt, dass sich die enge Zusammenarbeit mit der Agentur Good Results für Werbe- und Marketingzwecke im Vorfeld der Veranstaltung ausbezahlt hat.

Angesichts der Bedenken, dass die glorreichen Tage der Veranstaltung aufgrund der steigenden digitalen Umsätze während der Shutdowns und der noch immer nicht beendeten Pandemie hinter der Pure liegen könnten, erklärte Sandrucci, diese Ansicht sei weit von der Realität entfernt. "Als ich gestern mit den Händlern sprach, herrschte die Meinung vor, dass es wichtig ist, die Leute treffen zu können. Die Modebranche ist eine sehr haptische Branche. Meetings und Bestellungen über Zoom abzuwickeln, ist nicht dasselbe", erklärte sie.

Sie betonte auch den Mehrwert von Live-Messen, beispielsweise mit der Rückkehr der beliebten Laufsteg-Schauen der Pure, die Trendpräsentationen von Promostyl und die Keynote-Sprecher, durch die sich die Veranstaltung von konkurrierenden Messen abhebt.

Weiter freute sie sich über die große Präsenz internationaler Aussteller. "Wir haben 31 Länder, die an der Pure London ausstellen. Das hatten wir vor der Pandemie nicht". Ihr Team habe sich stark darauf konzentriert, internationale Gruppen anzuziehen.

RÜCKMELDUNGEN DER AUSSTELLER

Trotz der allgemeinen positiven Rückmeldungen waren nicht alle Aussteller 100 Prozent begeistert, obwohl auch die kritischen Stimmen nicht an Lob sparten.

Die Geschäftsführerin von Lily & Me, Amelia Haywood (und ihr Team) fassten die wichtigsten Kritikpunkte zusammen: Die Abwesenheit einiger der größten Konzerne, die früher an der Pure teilnahmen, sei ein Problem, besonders für eine Veranstaltung, die mit relativ hohen Kosten einhergeht.


Lily & Me - Photo: Sandra Halliday


Die Abwesenheit dieser Marken, die große Einkäufer anziehen, sei schwierig, so Haywood. Dennoch sagte sie, der Sonntag sei für das Unternehmen "ein großartiger Tag" gewesen, da "wir Bestellungen entgegennahmen und das allgemeine Feedback gut war".

Und genau so lautete auch die Schlussfolgerung vieler anderer Marken an der Scoop.

Darunter befindet sich beispielsweise die Marke Joseph Ribkoff, deren UK-Vertriebsleiter Mark Rowe folgendes Urteil äußerte: "Sehr gut, sehr positiv, die Energie ist spürbar, man merkt, dass die Händler – wenn ich das so sagen darf, zur Normalität zurückgekehrt sind".


Der Eingangsbereich der Scoop - Photo: Sandra Halliday


Für ihn war der Sonntag "wahrscheinlich einer der besten Eröffnungstage seit langem, womöglich sogar besser als einige erste Tage vor der Pandemie". Er berichtete, dass die Kunden laut den Einkäufern wieder Lust auf elegantere Looks haben und dass "die Dinge sicher wieder zur Normalität zurückkehren".

DER BLICK NACH VORN

Doch ‘normal’ heißt nicht ‘wie früher’. So war ein wichtiger Punkt der Promostyl-Trendpräsentationen die Tatsache, dass Verbraucher nach der Pandemie "das Bedürfnis verspüren, in der realen Welt, auch im Büro, bequemere Kleidung zu tragen". Das bedeutet, dass die Mode durch die Coronakrise verändert wurde und sie nie mehr so sein wird, wie früher.

Es bedeutet auch, dass die Marken sich den Veränderungen stellen müssen. An der Pure London wird es für die nächste Show im Februar 2023 einige Änderungen geben. Zunächst werden zwei neue Bereiche eingerichtet – Pure Sustainably und Pure Edge. Ersterer wird "nachhaltige Marken in den Vordergrund rücken und den positiven Wandel vorantreiben", um "der Modegemeinde dabei zu helfen, diese wachsende Priorität anzugehen, Fortschritte zu erzielen und die Branche in ihren Nachhaltigkeitsbestreben zu unterstützen”.

Und die Pure Edge soll – wie aus dem Namen erkenntlich – einen trendigeren Ansatz verfolgen, also dies bisher der Fall war.

Die Veranstalter erklärten, die Aussteller werden "linksgerichtet, unabhängig, kompromisslos und vielfältig sein, und Andersartigkeit in jeglicher Form begrüßen, mit starken Kollektionen, mit denen sie klar Stellung beziehen, Inklusivität zelebrieren und Urteilsfreiheit fordern".

Die Pure Origin wird vom Konzept Source Fashion ersetzt, das "ein Tor zum Einzelhandel in Großbritannien" werden soll. Es "setzt neue Standards für die Art und Weise, wie Inspiration, Zusammenarbeit und Bewusstsein die Zukunft nachhaltiger Sourcing-Praktiken prägen, vom Produzenten zur Mode”.

Suzanne Ellingham, Beschaffungsleiterin bei Hyve Group, erklärte: “Wir sind überzeugt, dass Source Fashion der wichtige Schritt hin zu nachhaltigem Sourcing ist, den die Modegemeinde herbeisehnt. Indem diese wahrhaft globale Mischung von Rohstofflieferanten und Produzenten nach Großbritannien kommt, erhalten die Einkäufer die Zuversicht, dass es sich bei jedem einzelnen teilnehmenden Unternehmen um einen potenziellen Partner für eine nachhaltige Zusammenarbeit handeln könnte, das ist für uns wichtig".

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