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Fabeau
Veröffentlicht am
24.03.2016
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2 Minuten
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Steilmann ist pleite

Von
Fabeau
Veröffentlicht am
24.03.2016



Düstere Zeiten für Steilmann: Einen konkreten Rettungsplan gibt es noch nicht
Der schleppende Verkauf der Aktien hätte wohl eine Warnung sein sollen. Immer weiter korrigierte Steilmann im Spätherbst seine eigenen Vorstellungen nach unten - bis am Ende statt der erhofften 100 Mio. Euro nur noch das Minimum von knapp 9 Mio. Euro zum Minimalpreis an der Frankfurter Börse platziert wurde. Es folgte eine Stabilisierungsphase, um ein Einbrechen des Kurses zu verhindern. Offenbar glaubte niemand wirklich an das Geschäftsmodell, das die modische Versorgung von Best-Agern zum Ziel hat (wer zählt sich auch schon gerne offiziell zu dieser Gruppe).

Insolvenzantrag

Die gestrige Meldung zeigt, wie desolat der Zustand der Steilmann SE weniger ein halbes Jahr nach dem Börsengang tatsächlich ist. „Der Vorstand ist nach umfassender Prüfung heute zu der Überzeugung gelangt, dass im Zuge des aktuellen Geschäftsverlaufs die Steilmann SE zahlungsunfähig ist.“ Ein Insolvenzantrag soll unverzüglich gestellt werden. Bereits im Dezember hatte sich die Schwäche des Geschäfts offenbart haben - da kassierte Steilmann seine Prognose. Viele Modehändler hatten das Vorweihnachtsgeschäft aufgrund des zu milden Wetters unter dem Vorjahr abschließen müssen. Offenbar hatte der Vorstand dann Sanierungsverhandlungen von Gläubigern geführt, die bislang nicht von Erfolg gekrönt waren. Daher nun der Schritt vors Amtsgericht.


Sturzflug ins Bodenlose: Der ohnehin niedrige Kurs von 3,53 Euro gab im Dezember im Zuge der Prognosekorrektur auf 2,81 Euro nach - und fiel mit Ankündigung der Insolvenz auf 0,26 Euro

Adler Modemärkte sind nicht betroffen

Nicht betroffen sein soll die Adler Modemärkte AG, dessen Mehrheitsaktionärin die Steilmann SE ist. Der Haibacher Filialist erwarte „keine nennenswerten Auswirkungen auf das operative Geschäft sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage“, teilte Adler mit. Es gäbe weder einen Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrag noch Darlehens- oder andere Forderungen. Gleichzeitig stehen die Steilmann-Marken wie u.a. Apanage und Kapalua für einen nur sehr geringen Anteil am Adler-Gesamtumsatz. Auch die Beschaffung, die aktuell über die gemeinsame Einkaufsagentur NTS erfolgt, könne kurzfristig anderweitig substituiert werden. Volles Vertrauen schenken die Anleger diesen Sätzen nicht: Der Kurs gab am Donnerstag um durchschnittlich 6% nach. Ratingagenturen raten dennoch nicht zum Verkauf: Im Zuge eines Verkaufs der Steilmann-Anteile an einen anderen Investor könnte sich der Kurs wieder stabilisieren.

© Fabeau All rights reserved.

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Business