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Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
05.11.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Stella McCartney fordert von der Modebranche den Verzicht auf Leder

Von
AFP
Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
05.11.2021

Die Modeindustrie müsse sich darauf vorbereiten, Verschwendung zu vermeiden und radikale Maßnahmen wie den Verzicht auf Tierleder zu ergreifen, sagte die britische Designerin Stella McCartney.

Stella McCartney im Jahr 2014 - Photo: Shutterstock


In einem Interview mit der AFP am Rande des UN-Klimagipfels in Glasgow sagte McCartney am Mittwoch, dass die Modehäuser "schlechte Praktiken durch gute ersetzen" müssten, um den Planeten zu schützen.

"Leider sind wir eine der umweltschädlichsten Industrien", sagte sie. "Ich bin hier, um die Zukunft der Mode zu präsentieren und allen zu zeigen, dass es im Grunde einen anderen Weg gibt und wir einige Lösungen haben."

Als überzeugte Vegetarierin übertrug die Tochter von Paul und Linda McCartney ihre umweltbewusste Erziehung später auf ihre Arbeit innerhalb der Modebranche.

Trotz der anfänglichen Skepsis von Gleichaltrigen hat McCartney seit ihrem Einstieg vor drei Jahrzehnten nie Lederprodukte verwendet.

Das Kelvingrove Art Gallery and Museum in Glasgow beherbergt während der COP26 eine Installation, die die innovativen, kohlenstoffarmen Materialien zeigt, die McCartney im Laufe der Jahre verwendet hat.

Zu den prominenten Besuchern der Installation gehörten Prinz Charles und der Schauspieler Leonardo DiCaprio, die sich beide offen für Umweltfragen einsetzen.

Unter anderem zu sehen ist Mycelium, das direkt aus Pilzen gewonnen werden kann und als Tierhautersatz für die Herstellung von Taschen und Schuhen verwendet wird.

Ebenfalls vorgestellt wird NuCycl, eine Technologie, mit der nach Aussage der Entwickler natürliche und synthetische Textilien unendlich oft recycelt werden können.

"Wir hoffen, dass dies praktikable Lösungen sind und wir die Welt darauf aufmerksam machen können", sagte McCartney.

Praktikable Lösungen



Laut einer Studie des World Resources Institute ist die Modebranche der zweitgrößte Produktionssektor der Welt und für bis zu 8 Prozent aller Kohlenstoffemissionen verantwortlich.

Die größte Herausforderung besteht darin, nachhaltigere Materialien in Kleidungsstücken zu verwenden, die von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt getragen werden.

"Das ist jedenfalls die Absicht", sagte McCartney.

McCartney sorgte einst mit einem Video für Aufsehen, in dem sie die Misshandlung von Tieren in der Industrie anprangerte. Ausschnitte aus diesem Video wurden auch im Rahmen der Ausstellung gezeigt.

"Wir müssen die Menschen wissen lassen, dass jedes Jahr Hunderte von Millionen von Tieren für Mode, Leder, Häute und tierischen Klebstoff getötet werden", so McCartney.

So wie sich der Modegeschmack im Laufe der Zeit ändert, sind auch die jüngeren Generationen weniger bereit, tierische Produkte zu tragen, sagte sie.

"Ich denke, wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir sehr schnell irrelevant werden und die Generation X, Y oder Z keine schmutzige Mode mehr kaufen wird."

Verschwendung in Höhe von 500 Mrd. Dollar



Nach drei Jahrzehnten in der Branche sprach McCartney über die Lektionen, die sie über die Verschwendung gelernt habe, die durch den endlosen Drang der Designer nach Innovation entstehe.

"Die Menschen tragen Fast Fashion bis zu dreimal, bevor sie sie wegwerfen. Und das verursacht Abfall im Wert von über 500 Milliarden Dollar", sagte sie.

"Für mich ist das eine Geschäftsmöglichkeit. Also versuche ich, alles umzukehren. Etwa so: 'Hey, weißt du was? Nimm diesen Abfall und ich zeige dir einen Kapuzenpullover, den ich komplett aus Abfall herstellen kann.'"

McCartney ist der Meinung, dass Tierersatzprodukte nicht nur ethischer und besser für den Planeten sind, sondern auch ein viel stärkeres Verkaufsargument darstellen.

"Wir ersetzen es durch ein besseres Produkt. Es ist angenehmer, damit zu arbeiten", sagte sie. "Wer will schon in einem Schlachthof arbeiten?"

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