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Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
30.04.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Studie: E-Commerce weniger umweltbelastend als stationärer Modehandel?

Übersetzt von
Felicia Enderes
Veröffentlicht am
30.04.2021

Für das gleiche Produkt ist die CO2-Belastung bei einem Kauf im Laden 2,3 Mal größer als bei einem Online-Kauf, so eine Studie der Firma Oliver Wyman, die von e-commerce Europe veröffentlicht wurde. Die Studie, die in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien durchgeführt wurde, verdeutlicht den besonderen Einfluss des Bekleidungshandels in Sachen Emissionen.


Oliver Wyman



Die Analyse konzentriert sich ausschließlich auf die CO2-Emissionen. Sie berücksichtigt den Transport vom Lager zum Verbraucher (einschließlich des Weges zum Geschäft), die Verpackung sowie den Energieverbrauch von Gebäuden und Informationstools im Zusammenhang mit dem stationären und Online-Verkauf. Für die drei untersuchten Produktkategorien (Kleidung, Bücher und elektronische Produkte) in den fünf Zielländern wurde festgestellt, dass ein Kauf in einem Geschäft durchschnittlich 4.052 Gramm CO² verursacht, verglichen mit 879 Gramm bei einem Online-Kauf.

Die Vielfältigkeit der Liefernetzwerke und die Unterschiede in der Topographie führen natürlich zu Abweichungen von einem Gebiet zum anderen. Frankreich hat die niedrigste Emissionsrate sowohl bei Online-Bestellungen (445g) als auch bei Verkäufen in Geschäften (2.441g). Am schlechtesten sind die Werte für Italien bei den Online-Verkäufen (1.020g) und Spanien bei den stationären Verkäufen (3.586g). In Bezug auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Kanälen weist Großbritannien die größte Lücke auf, wo der physische Einzelhandel 6,4 Mal mehr Emissionen verursacht als der elektronische Handel, gefolgt von Frankreich (5,5 Mal).

Nach Warengruppen ist Mode der umweltschädlichste Sektor mit durchschnittlich 952 Gramm CO2 pro Online-Kauf und 5.505 Gramm bei einem Kauf im Laden, also 5,8 Mal mehr. Die Emissionen für den Online-Verkauf reichen von 547 Gramm in Frankreich bis 1.096 Gramm in Italien, während die Emissionen für den stationären Bekleidungshandel von 2.959 Gramm in Frankreich bis 7.526 Gramm in Deutschland reichen.

Was sind die Emissionsfaktoren entsprechend den Kanälen?



Im Rahmen der Untersuchung werden natürlich auch die unterschiedlichen Emissionsfaktoren der beiden Kanäle überprüft. Im Falle des stationären Handels ist der primäre Faktor die Anfahrt des Kunden zum Verkaufsort (66 %), noch vor dem Energieverbrauch von Geschäften und Lagern (29 %). Hinzu kommen die vergleichsweise geringen Auswirkungen des Transports zwischen Lager und Verkaufsstelle (2 %) und der Verbrauch im Zusammenhang mit IT-Tools (3 %).


Oliver Wyman



Im E-Commerce ist der CO2-Ausstoß um das 4,6-fache niedriger und wird hauptsächlich durch die Zustellung auf der letzten Meile verursacht (42%), weit vor dem Energieverbrauch durch IT-Tools (20%) und Gebäuden (19%). Die Transportverpackung verursacht 13% der CO2-Emissionen, zu denen noch einmal 5% für die Übergabe eines Auftrags an den Spediteur hinzukommen.

Das schließt allerdings nicht aus, dass es im E-Commerce noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, die zu berücksichtigen sind. "Die Lieferung eines Pakets auf dem Landweg aus einem Lager in Europa emittiert bis zu 30 Gramm CO2 mehr als eine Lieferung auf dem Landweg aus einem nationalen Lager", heißt es in der Studie. 14% der erfassten Fälle betreffen den grenzüberschreitenden E-Commerce, 8% davon innerhalb Europas selbst. In dem 100-seitigen Dokument wird jedoch erwähnt, dass die Auslieferung von Bestellungen den Verkehr, der durch den gleichen Kauf erzeugt würde, wenn er in einem Geschäft getätigt würde, um das 4- bis 9-fache reduzieren werde.


Shutterstock



Bei der Optimierung der Läden spielt die Größe eine wichtige Rolle. "Es wird davon ausgegangen, dass Produkte für große Einzelhändler von den nationalen Lagern zu den regionalen Lagern (in 40-Tonnen-Sattelanhängern) und dann in Sololastwagen (7,5 Tonnen) zu den Einzelhändlern transportiert werden", erklärt die Studie. "Produkte, die für kleine Läden bestimmt sind, werden als Warennachschub geliefert und gelten als B2B-Pakete: Sie werden von einem nationalen Lager zunächst an eine Poststation und dann mit einem Lieferwagen (jeweils nur wenige Kartons) an einen Laden geschickt.

Dass der Modehandel inzwischen regelmäßig als einer der umweltschädlichsten Sektoren bezeichnet wird, hängt auch mit der Beschaffenheit seiner Geschäfte zusammen, heißt es in dem Bericht. Laut Oliver Wyman verkaufen Modegeschäfte durchschnittlich 100 Artikel pro Quadratmeter. Das sind halb so viele wie in den anderen untersuchten Kategorien und treibt den CO2-Fußabdruck in die Höhe.

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