Superdry-Chef geht

 
Mit Bekanntgabe des Ausscheidens des Co-Gründers Theo Karpathios ging allerdings der Kurs der SuperGroup-Aktie nach unten. Karpathios wird mit sofortiger Wirkung das Management-Board verlassen. Die Suche nach einem Nachfolger ist schon eingeleitet. Zwischenzeitlich werden Luc Clement und Greg Roberts, die für das europäische bzw. internationale Geschäft verantwortlich sind, sowie Andy Humphreys, der das UK Wholesale verantwortet, an den CEO Julian Dunkerton berichten.
Karpathios war seit 2005 an Bord des erfolgreichen britischen Young-Fashion-Unternehmens und verantwortete dort als CO-CEO neben Julian Dunkerton die Bereiche Wholesale und International Business. Er gründete 1987 die Kette Cult, die mittlerweile Teil der SuperGroup ist. Gerüchten zufolge soll es Meinungsverschiedenheiten mit Dunkerton über die weitere strategische Ausrichtung der Marke Superdry gegeben haben. Grund waren nicht nur sinkende Gewinne, sondern auch die scheinbar sich eintrübende Attraktivität der Marke. Der Konzern betonte allerdings, dass der Abgang „im Guten“ erfolgte. Auch die Pressemitteilung lässt keine Zweifel daran aufkommen: „Ich wünsche der Gruppe viel Glück, während ich weitergehe, um neue Herausforderungen anzunehmen. Als Mitgründer werde ich immer ein starkes Interesse an der SuperGroup haben und ich glaube an dessen zukünftiges Wachstum und weiteren Erfolg“, erklärte Karpathios darin. Er hält weiter knapp 15 % der Anteile am Unternehmen.


Foto: SuperDry

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