Swatch setzt nach Gewinnschub 2017 auf fortgesetzten Aufwärtstrend

Vom Aufwind in der Uhrenindustrie profitiert der Schweizer Uhrenhersteller Swatch auch im neuen Jahr. Nach der Trendwende 2017 mit einem starken zweiten Halbjahr legten die Verkäufe auch Anfang 2018 deutlich zu, wie Konzernchef Nick Hayek am Mittwoch am Firmensitz in Biel sagte: "Die Stimmung ist gut. Der Trend dürfte anhalten." Auch im unteren und mittleren Preissegment seien die Uhrenverkäufe im Februar um rund 17 Prozent gestiegen.

Zum Swatch-Konzern gehört neben Nobelmarken wie Omega, Harry Winston und Glashütte auch die Kernmarke Swatch im unteren Preissegment.

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Die Gruppe hatte den Nettoumsatz im vergangenen Jahr um 5,4 Prozent auf knapp acht Milliarden Franken (heute 6,8 Mrd Euro) gesteigert, wie sie schon im Januar berichtete. Unter dem Strich stieg der Gewinn um 27 Prozent auf 755 Millionen Franken.

Die Schweizer Uhrenindustrie hatte nach zwei Krisenjahren im vergangenen Jahr eine Trendwende geschafft. Das Interesse gerade an teureren Uhren sei angezogen, hieß es Anfang des Jahres beim Verband der Schweizer Uhrenindustrie. Die Exporte kletterten trotz sinkender Stückzahlen um 2,7 Prozent auf 19,9 Milliarden Franken (17,1 Milliarden Euro). Vor allem im zweiten Halbjahr war die Nachfrage in Asien gestiegen. Der Verband rechnet für 2018 mit einem ähnlichem Plus wie im vergangenen Jahr.

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