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Veröffentlicht am
08.12.2020
Lesedauer
2 Minuten
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Tally Weijl Germany beantragt Schutzschirm

Veröffentlicht am
08.12.2020

Die Tally Weijl Retail Germany GmbH, eine deutsche Tochtergesellschaft des Schweizer Modeunternehmens Tally Weijl, hat am 4. Dezember beim Amtsgericht Lörrach einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens gestellt. Die deutsche Tally Weijl Logistics GmbH ist vom Schutzschirmverfahren nicht betroffen.
 

Tally Weijl Retail Germany beantragt ein Schutzschirmverfahren - Tally Weijl


Tally Weijl Retail Germany reiht sich mit diesem Schritt in eine Reihe von Schutzschirmverfahren deutscher Modeunternehmen ein, die in Folge der COVID-19-Pandemie hohe Verkaufseinbrüche erlitten habe. Von der dadurch beschleunigten Verlagerung auf den Online-Verkauf, habe man nicht profitieren können, so das Unternehmen.
  
Der Geschäftsbetrieb der Tally Weijl Retail Germany GmbH gehe trotz des eingeleiteten Schutzschirmverfahrens ohne Einschränkungen weiter, erklärt Rechtsanwalt Martin Mucha von der Kanzlei Grub Brugger. Der erfahrene Sanierungsexperte ist für die Dauer des Verfahrens als Generalbevollmächtigter in das Unternehmen eingetreten und unterstützt die Geschäftsführung bei der Restrukturierung.

"Das Schutzschirmverfahren erlaubt es uns, die Mietverträge für unsere 100 Retail-Stores in Deutschland schnell neu zu verhandeln und der neuen Realität anzupassen", sagt Beat Grüring, CEO des Mutterkonzerns Tally Weijl.

Die Löhne und Gehälter der 825 Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld bis Ende Februar 2021 gesichert. "Das verschafft uns Luft, um die Restrukturierung und die Sanierung der Tally Weijl Retail Germany GmbH voranzutreiben", so Martin Mucha.
 
Vom Verfahren nicht betroffen seien alle durch Partner geführten Tally Weijl -Verkaufsflächen in Deutschland (28 Franchise-Stores und rund 350 Corners und SIS) sowie die zweite deutsche Gesellschaft, die Tally Weijl Logistics GmbH mit Sitz in Lörrach.
 
"Tally Weijl Logistics, über die wir in Deutschland den ganzen Einkauf abwickeln, wird wie bisher fortgeführt und benötigt keinen Schutz durch den Schutzschirm. Für deren Lieferanten in Deutschland ändert sich somit nichts", so CEO Beat Grüring.
 
Grüring weist auch darauf hin, dass die Tally Weijl Gruppe für die Überwindung der Coronakrise und die Transformation zum Omnichannel-e-Tailer gut gerüstet sei. "In den letzten Monaten konnten wir unsere Eigenkapitalbasis um umgerechnet rund 25 Millionen Euro stärken und uns in unseren größten Märkten nochmal den gleichen Betrag in Form von staatlichen COVID-19-Hilfen sichern", sagt der CEO und Miteigentümer von Tally Weijl.
 
Dieses zusätzliche Kapital sei aber auch eine Verpflichtung. "Wir müssen mit den uns von den Aktionären und der öffentlichen Hand – also indirekt den Steuerzahlern – zur Verfügung gestellten Mitteln haushälterisch umgehen. Dies bedeutet, dass wir auch unsere Mietkonditionen optimieren und den neuen Realitäten anpassen müssen. Das Schutzschirmverfahren bietet uns den schnellsten Weg, den Geschäftsbetrieb der Tally Weijl Retail Germany GmbH zukunftsfähig auszurichten und unseren Kunden weiterhin ein unvergessliches on- und offline Einkaufserlebnis zu bieten."
 
Der Schweizer Modeanbieter Tally Weijl wurde 1984 von Tally Elfassi-Weijl und Beat Grüring gegründet. Heute betreibt der Omnichannel-Anbieter europaweit 760 Läden sowie 14 Online-Stores und beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiter.

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