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Veröffentlicht am
02.04.2021
Lesedauer
3 Minuten
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Taschen feiert Peter Lindberghs und Azzedine Alaïas gemeinsame Liebe zum Schwarz

Veröffentlicht am
02.04.2021

Fotograf Peter Lindbergh und Modeschöpfer Azzedine Alaïa verband eine stilvolle Leidenschaft. Jeder auf seine ganz eigene Weise pflegte seine besondere Liebe zum Schwarz – sei es in Silberabzügen oder Kleidungsstücken aus einfarbigem Stoff. 

Tatjana Patitz, Le Touquet, 1986 - TASCHEN


Alaïa griff auf die Monochromie zeitloser Kleider zurück, um die Körper zu regelrechten Skulpturen zu modellieren. "Ich wollte immer freie Frauen. Ich hoffe, dass meine Kleider ihnen diese Leichtigkeit verleihen. Das schönste Kompliment, das ich jemals erhalten habe, war, als sie mich anblickten und sagten: 'Ich fühle mich frei'", hat Alaïa einmal gesagt. 

Der Fotograf Lindbergh hingegen wandte sich immer wieder dem Schwarz-Weiß zu, das seine Suche nach Authentizität in den von ihm abgelichteten Gesichtern symbolisieren sollte. Für Lindbergh, dessen Berühmtheit sich den Aufnahmen dieser Supermodels verdankt, ist die Authentizität ihrer Züge alles, was zählt. 

Der Kölner Taschen-Verlag zelebriert diese Amour Noir der beiden Hochkaräter der Modegeschichte mit einem opulenten Bildband, der im April parallel zur Ausstellung "Azzedine Alaïa, Peter Lindbergh" in der Fondation Azzedine Alaïa in Paris erscheint. Die kunst- und modehistorischen Beiträge darin stammen von Fabrice Hergott, Direktor des Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paolo Roversi, Fotograf, sowie von Olivier Saillard, Modehistoriker und Direktor der
Fondation Azzedine Alaïa.

Beeindruckend sind vor allem die geradezu mystisch wirkenden Aufnahmen mit Model Tatjana Patitz aus den späten 1980er Jahren. Dazu kommen zahlreichen, teilweise auch ganz unbekannte Bildern von Tina Turner, Naomi Campbell, Madonna, Nadja Auermann, Kristen McMenamy, Jade Jagger und Milla Jovovich.

Der Kölner Taschen Verlag feiert mit dem Band letztlich den einzigartigen Dialog zwischen den beiden Künstlern. Die Abbildungen illustrieren ihre Geistesverwandtschaft, feiern eine künstlerische Partnerschaft und sind Zeugnis bemerkenswerter Leistungen in Fotografie und Mode.

Da ist einerseits dieser geheimnisvolle Architekt des Körper, ein Couturier der Ende der 1970er Jahr als bestgehüteter Geheimtipp für ausgefeilte Roben galt. Auf der anderen Seite Lindbergh, der 1978 sein Atelier in Paris aufschlug, als er bereits ein anerkannter Fotograf des "Stern" war.  

Alaïa wurde zum Architekten des Körpers, indem er ihn offenbarte und enthüllte, während Lindbergh ihn dadurch hervorhob, dass er Licht auf die Seele und Persönlichkeit warf. Dieses Spannungsfeld der Zusammenarbeit zwischen Modeschöpfer und Fotograf rückt dieser Band hervorragend ins Zentrum. 

Ihre gemeinsamen Inspirationen und ästhetischen Werte sind überall in ihrem Werk und eben auch in diese ausgewählten Sammlung von Fotografien sichtbar. 

Azzedine Alaïa und Tina Turner, Paris, 1989. - Peter Lindbergh (courtesy Peter Lindbergh Foundation, Paris


"Peter kenne ich schon von meinen ersten Anfängen. Wir kennen uns sehr gut. Wir müssen nicht viel reden. Alles geht wie von selbst", sagte Azzedine Alaïa einmal über die Zusammenarbeit.

Auch das zeigen die so wahrhaftig wirkenden Aufnahmen des Bandes auf ihre Weise. Ein Strand in Le Touquet oder die Straßen des alten Paris verweisen auf ihre Liebe zum Schwarz-Weiß-Kino und zu weitläufigen Panoramen. Für den einen illustriert die Kulisse eines Maschinenraums Erinnerungen an eine deutsche Industrielandschaft, für den anderen verweist sie auf seine unbändige Leidenschaft für funktionales Design und Architektur.

"1979 sind wir uns zum ersten Mal begegnet, glaube ich. Seitdem sind wir eng befreundet. Ich habe seine Kollektionen fotografiert und unzählige Porträts von ihm gemacht", hat Lindbergh einmal die Zusammenarbeit umrissen. Mehr ist wahrscheinlich auch nicht dazu zu sagen. 

 
Peter Lindbergh. Azzedine Alaïa
Peter Lindbergh
Hardcover, 24 x 32,7 cm, 1,41 kg, 240 Seiten
ISBN 978-3-8365-8655-9 (Deutsch, Englisch, Französisch)

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