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Techtextil und Texprocess verzeichnen Ausstellerrekord

Veröffentlicht am
today 20.05.2019
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Auf der diesjährigen Techtextil und Texprocess zeigte sich die Textil- und Bekleidungsindustrie von ihrer progressivsten Seite. Rekordzahlen bei den Ausstellern und der bislang höchste Internationalitätsgrad auf Besucherseite machten Frankfurt erneut zum globalen Marktplatz der Branchen.

Die Messen verzeichneten in diesem Jahr einen Besucherrekord - Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jean-Luc Valentin


Die bislang größten Ausgaben der Techtextil und Texprocess in Frankfurt zählten insgesamt 1.818 Aussteller aus 59 Ländern und rund 47.000 Fachbesucher aus 116 Ländern. Die Resonanz der Aussteller zu der hohen fachlichen Qualität der Besucher sei ausnehmend positiv gewesen, wie die Messen in ihrem Abschlussbericht erklären.
 
"In den vergangenen vier Tagen haben die Techtextil und die Texprocess die textile Welt und ihre vielfältigen Anwenderbranchen in Frankfurt versammelt. Das Messe-Doppel bestach vor allem durch drei Aspekte: so viele Top-Entscheider, eine so hohe Internationalität und eine so hohe Zufriedenheit unter den Ausstellern wie noch nie. Sowohl Aussteller als auch Besucher waren top vorbereitet und haben die Messen aktiv genutzt, um ihr Business fokussiert voranzutreiben", sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, abschließend.

Auf der Techtextil waren unter anderem Anbieter funktionaler Bekleidungsstoffe und smarter Textilien mit integrierten Leucht-, Heiz- oder Sensorfunktionen stark vertreten, die in Sport, Mode, Outdoorkleidung und Workwear Einsatz finden. Unternehmen wie Schoeller, Freudenberg, Rudolf oder Lenzing zogen damit Designer, Produktmanager und Einkäufer namhafter Bekleidungshersteller an. Hinzu kamen zahlreiche Aussteller für Accessoires und Zubehör wie etwa der internationale Marktführer für Reißverschlüsse YKK. "Die Besucher kamen von überall aus der Welt, aus den USA, Pakistan, Asien, sogar Kolumbien. Wir sind super zufrieden mit der Messe", sagt beispielsweise Jan Cees van Baaren, Sales Manager bei YKK.
 
Die Texprocess stand im Zeichen digitaler Lösungen für die Branche – von voll vernetzten Produktionsstraßen in Form von Microfactories über selbstlernende Maschinen bis hin zur Cloud-basierten Zusammenarbeit von Designern, Produktentwicklern, Herstellern und dem Handel über Ländergrenzen hinweg.
 
"Die Texprocess hat die Stimmung der Anbieter stark beflügelt. Die Hersteller von Näh- und Bekleidungstechnik sowie Maschinen zur Verarbeitung technischer Textilien und Leder verzeichneten zuletzt ein zögerliches Investitionsverhalten ihrer Kunden, unter anderem bedingt durch aktuelle internationale Handelsbarrieren", so Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies (TFL).
 
Die Digitalisierung und Vernetzung in der Branche habe noch einmal an Fahrt aufgenommen und reiche mittlerweile bis in das Ladengeschäft. Das sei ein Effekt, den man unter Impact 4.0 zusammenfasse, den unmittelbaren Effekten der Industrie 4.0, sagt Straub.
 
Das bestätigt auch Alexander Behm, Product Manager Technical Textiles bei der H. Stoll AG & Co. KG: "Ich glaube, in der näheren Zukunft wird es immer mehr dahin gehen, in Partnerschaft mit Software-Anbietern und Maschinenherstellern anderer Arbeitsschritte die gesamte Prozesskette abzubilden". Der Strickmaschinenanbieter präsentierte den 3D-Strick von Schuhoberstoffen in der Digital Textile Micro Factory der Techtextil und Texprocess.
 
Mit "Sustainability at Techtextil and Texprocess" stellten beide Messen erstmals die Nachhaltigkeitsansätze ihrer Aussteller in den Fokus. Zum ersten Mal erhielten auch zwei Preisträger den Techtextil Innovation Award 2019 in der Kategorie Nachhaltigkeit.
 
Ein Award erhielt die Arbeitsgemeinschaft aus Comfil (Dänemark), Chemosvit Fibrochem (Slowakei), das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT (Deutschland), die Technische Universität Dänemark und Centexbel (Belgien) für BIO4SELF für vollständig biobasierte, selbsttragende thermoplastische Composites auf Basis von PLA-Fasern. Die Composites können im Automobilbau, in der Sportindustrie und der Medizintechnik eingesetzt werden und sind ein Ansatz zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN, indem sie den Wandel hin zur Green Economy fördern.
 
Der zweite Award in der Kategorie Nachhaltigkeit ging an Picasso, ein Kooperationsprojekt portugiesischer Projektpartner zur Entwicklung eines Färbe- und Funktionalisierungsverfahren für Kleidung auf Basis von Pilz- und Pflanzenextrakten sowie Enzymen. Partner des Projekts sind das Centre for Nanotechnology and Smart Materials (CeNTI), das nachhaltige Textilunternehmen Tintex, der Gewürz- und Kräuterproduzent Ervital, das Biotechnologieunternehmen Bioinvitro Biotecnologia und das Textil-Technologiezentrum Citeve.
 
Die nächste Techtextil und Texprocess finden vom 4. bis 7. Mai 2021 statt.

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